Rollläden aus Recycling-Aluminium
Der ökologische Fußabdruck des Gebäudes ist immer mehr Bauherren und Modernisierern ein echtes Anliegen. Die Verwendung von kreislauffähigem Material spielt dabei eine Schlüsselrolle, wobei insbesondere in Aluminium ein enormes Potenzial steckt.
Das vielseitig einsetzbare Leichtmetall lässt sich ohne Qualitätsverlust unendlich oft recyceln und spart dabei 95 Prozent der Energie ein. Das macht moderne Rollladensysteme zu einem wichtigen Faktor für die Ökobilanz. Im Altbau machen sie circa 25 bis 30 Prozent der Fassadenfläche aus, im modernen Neubau durch den Trend zu großen Fensterfronten und bodentiefen Verglasungen oft sogar bis zu 50 Prozent - und summieren sich damit zu beachtlichen Materialmengen. Ein Wintergarten erhöht die zu beschattenden Flächen des Hauses noch einmal massiv.
Der Schwarzwälder Rollladen-Spezialist Schanz setzt bei seinen stranggepressten Profilen auf einen Post-Consumer-Anteil (vorher bereits genutztes und wiederaufbereitetes Aluminium) von mindestens 75 Prozent. „Gegenüber der Primärproduktion sinkt der CO2-Ausstoß dadurch auf rund 1,9 kg pro Kilogramm Material. Das verbessert die Klimabilanz des gesamten Objekts und begünstigt die Zertifizierung nach Standards wie DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) oder LEED“, erklärt Steffen Schanz.
Unverwüstlich dank Eloxal-Veredelung
Das vielseitig einsetzbare Leichtmetall lässt sich ohne Qualitätsverlust unendlich oft recyceln und spart dabei 95 Prozent der Energie ein. Foto: © SchanzDie technischen Vorteile hochwertiger Aluminium-Systeme zeigen sich besonders im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoffvarianten, die durch UV-Einstrahlung mit der Zeit spröde werden und verblassen können. Stranggepresste Aluminiumprofile punkten mit einer deutlich höheren mechanischen Belastbarkeit und Lebensdauer. Die Profile beziehen ihre außerordentliche Robustheit durch die Veredelung im Eloxal-Verfahren, bei dem die Oberfläche durch elektrolytische Oxidation des Aluminiums umgewandelt wird und eine extrem harte, kratzfeste Schutzschicht entsteht. Nicht umsonst sind einige Schanz-Systeme sogar mit der Hagelwiderstandsklasse 2 bzw. 3 zertifiziert. Anders als bei einfachen Beschichtungen kann hier nichts abblättern. Der edle metallische Charakter des Werkstoffs bleibt erhalten, was die Profile dauerhaft gegen Korrosion schützt und zum Werterhalt der Immobilie beiträgt.
Wo Standardlösungen an Grenzen stoßen
Ein weiterer Vorteil der maßgefertigten Schanz-Systeme ist die hohe Flexibilität bei der Planung – insbesondere da, wo Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Zum Beispiel bei Giebel- oder Schrägfenstern, die vor allem in der modernen Architektur zur Maximierung des Tageslichts immer häufiger zum Einsatz kommen.
Energieeffizienz das ganze Jahr
Zusätzlich zur Materialersparnis tragen die Alu-Rollläden zur energetischen Optimierung bei. Als wirksamer Hitzeschutz können sie den kostspieligen Betrieb von Klimaanlagen oft überflüssig machen. Im Winter reduzieren sie die Wärmeverluste an den Fenstern und damit den Heizbedarf. „Durch ihre Recycling-Materialien, Langlebigkeit und Energieeffizienz leisten diese Rollladensysteme einen messbaren Beitrag zur Bauwende“, resümiert Steffen Schanz. Der Einbau ist unkompliziert und nimmt auch bei der Nachrüstung im Bestand in der Regel nur wenige Stunden in Anspruch.
Schanz Rollladensysteme Hier geht es zum Online-Auftritt von Schanz Rollladensysteme.
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