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FASSADE - Aktuell | März 2026
Zukunft Fassade: Fachveranstaltung im Frankfurter NEXT Studio
Die hybride Fachveranstaltung "Zukunft Fassade" im Frankfurter NEXT Studio beleuchtet am 21. April 2026 die Gebäudehüllen von morgen.
(Foto: © Bundesverband ProHolzfenster)
März 2026
Der Bundesverband ProHolzfenster sieht die von der Bundesregierung vorgelegten Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz kritisch.
Nach Einschätzung des Verbands droht das Gesetz, die Wärmewende im Gebäudesektor auszubremsen und das Erreichen der Klimaziele weiter zu erschweren. Statt die bestehende Minderungslücke zu schließen, droht diese nun noch größer zu werden.
"Der Gebäudesektor ist und bleibt ein zentraler Hebel für den Klimaschutz. Die Chance und die Notwendigkeit, jetzt massiv in Energieeffizienz zu investieren, war selten größer – auch, um Verbraucherinnen und Verbraucher vor künftigen Kostensteigerungen zu schützen", erklärt Eduard Appelhans, Vorsitzender des Bundesverband ProHolzfenster.
Positiv bewertet der Verband, dass die Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) bis 2029 abgesichert werden soll. Das schaffe Planungssicherheit für Eigentümer, Handwerk und Industrie. Entscheidend sei nun, die Sanierungsquote spürbar zu steigern und bestehende Hemmnisse abzubauen.
Zugleich fordert der Verband, den Einsatz nachwachsender Rohstoffe im Gebäudebereich stärker in den Fokus zu rücken. Holz als Baustoff leiste einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, verbessere den Wohnkomfort und stärke regionale Wertschöpfungsketten – insbesondere im mittelständisch geprägten Handwerk. Eduard Appelhans: "Was wir jetzt brauchen, ist mehr Tempo bei der energetische Sanierungn – kein politisches Bremssignal.
Wenn die Modernisierung von Gebäuden ausgebremst wird, wird die Minderungslücke im Gebäudesektor größer, nicht kleiner. Positiv ist die gesicherte Förderung bis 2029. Aber das reicht nicht: Wir müssen die Sanierungsquote deutlich steigern und stärker auf nachhaltige, nachwachsende Rohstoffe wie Holz setzen – für Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und eine starke regionale Wertschöpfung."
Weitere Informationen: https://www.proholzfenster.de/
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