Julia Geburzi-Horn, kaufmännische Geschäftsführerin, und Robert Horn, technischer Geschäftsführer, der BarteltGlasBerlin GmbH & Co. KG, wollen durch den Verzicht auf Plastikverpackungen zum Schutz der Umwelt beitragen.

Julia Geburzi-Horn, kaufmännische Geschäftsführerin, und Robert Horn, technischer Geschäftsführer, der BarteltGlasBerlin GmbH & Co. KG, wollen durch den Verzicht auf Plastikverpackungen zum Schutz der Umwelt beitragen. (Foto: © BarteltGlasBerlin)

BarteltGlasBerlin: Verzicht auf Plastikverpackungen

Zum Schutz der Umwelt verzichtet das Glasunternehmen BarteltGlasBerlin ab sofort bei der Auslieferung seiner Glasprodukte auf Plastikverpackungen.

Gegen den Branchentrend verpackt BarteltGlasBerlin ab sofort die im Unternehmen gefertigten und veredelten Gläser beim Transport zu den Kunden nicht mehr in Plastikfolie. "Unsere Erfahrung zeigt, dass es ohne Verpackung nicht häufiger zu Bruch oder Beschädigung kommt. Wir haben deshalb entschieden, auf Plastikverpackungen zu verzichten", heißt es aus dem Unternehmen.

Nur auf besonderen Kundenwunsch hin verpacke man Gläser weiterhin in Folie. Die Kosten trage in diesem Fall der Kunde, wobei der auf der Verpackung basierende Umsatz anteilig an den Naturschutzbund Deutschland (NABU) gespendet werde. Konkret sollen damit Projekte unterstützt werden, die sich für die Reinigung der Meere von Plastik engagieren.

Fachgerechter Transport

BarteltGlasBerlin verzichtet ab sofort auf bei der Auslieferung der allermeisten Glasprodukte auf eine zusätzliche Plastikverpackung. Foto: © BarteltGlasBerlinBarteltGlasBerlin verzichtet ab sofort auf bei der Auslieferung der allermeisten Glasprodukte auf eine zusätzliche Plastikverpackung. Foto: © BarteltGlasBerlin

Im Regelfall aber werden die Glasprodukte des Unternehmens auf Glaswagen geliefert, getrennt durch Kork-Stopper und Pappe, die wiederverwendet werden. Es habe sich gezeigt, dass die zusätzliche Folienverpackung keinen höheren Schutz biete.

"Viel wichtiger ist ein fachgerechter Transport mit eigenen Mitarbeitern. Wir können kein Mehr an Glasbruch oder Reklamationen verzeichnen", so Melanie Hempel aus dem Marketing des Unternehmens. Nur bei Spezialgläsern, wie beispielsweise bei schaltbarem Glas, oder wenn es ein Kunde ausdrücklich wünsche komme noch Verpackungsfolie zum Einsatz.

Kunden werten die Entscheidung positiv

BarteltGlasBerlin will mit gutem Beispiel beim Umweltschutz vorangehen und durch diese Maßnahme den Plastikmüll weiter reduzieren. "Umso mehr freuen wir uns, dass die Mehrheit unserer Kunden dem Vorhaben positiv gegenübersteht und nun selbst häufig kritisch hinterfragt, ob eine Verpackung zwingend notwendig ist", berichtet Julia Geburzi-Horn kaufmännische Geschäftsführerin der BarteltGlasBerlin GmbH & Co. KG.

Neben der Vermeidung von Plastikmüll werden bereits alle Printsachen des Unternehmens, etwa Broschüren und Produktblätter, klimaneutral hergestellt. Die bei der Produktion verursachten CO2-Emissionen werden durch Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Konkret engagiert sich BartelGlasBerlin auch hier für die Reduzierung von Plastikmüll in den Ozeanen.

Weitere Informationen: barteltglas.berlin

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