Die Hutmutter dient nicht nur als Hingucker, sondern schützt auch vor Verletzungen.

Die Hutmutter dient nicht nur als Hingucker, sondern schützt auch vor Verletzungen. (Foto: © fischer)

Alleskönner in Beton von Fischer

Höhere Zug- und Quertragfähigkeiten in großen Bereichen des Sortiments sowie eine variable Verankerungstiefe der Abmessungen M8 bis M16 zählen zu den jüngsten Weiterentwicklungen, die Befestigungsspezialist Fischer an seiner FAZ II Bolzenanker-Familie vorgenommen hat.

Echte Branchenneuheiten sind die ersten zugelassenen Bolzenanker mit Hutmutter und die Einführung des FAZ II mit 6 Millimeter Durchmesser.

Nach der neuen Bewertung (ETA) erhöhen sich die Zugtragfähigkeiten der Größen M8 bis M12 im gerissenen Beton um bis zu 10 Prozent und die Quertragfähigkeiten durchschnittlich um 17 Prozent, in manchen Fällen sogar um 150 Prozent. Das Resultat ist eine gleichbleibend sichere Montage mit weniger Befestigungspunkten bei geringeren Kosten.

Variable Verankerungstiefe

Die neue ETA erlaubt zudem eine variable Verankerungstiefe der Dübel in den Abmessungen M8 bis M16. Diese kann millimetergenau auf die jeweilige Lastanforderung abgestimmt werden. So lassen sich zahlreiche Befestigungsaufgaben mit kürzeren Dübeln, geringerer Bohrtiefe und dünneren Betonbauteilen umsetzen. Kleine Achs- und Randabstände sowie die variable Verankerungstiefe erlauben eine optimale Befestigung bei maximalen Lasten auch nahe an vorhandenen Rändern.

Mit dem FAZ II H bietet Fischer zudem den ersten Bolzenanker weltweit, der mit einer Hutmutter eine Bewertung (ETA) erhalten hat. Ihre runde Kopfform hat gleich zwei Vorteile. Zum einen schützt sie vor Verletzungen, zum Beispiel durch das überstehende Gewinde. Zum anderen trägt sie mit ihrem schicken Design zum repräsentativen Erscheinungsbild von Elementen wie Geländern, Balustraden, Toren und Treppen bei.

Hohe Lastaufnahme

Zu den jüngsten Weiterentwicklungen zählt auch der FAZ II M6 – der erste Bolzenanker mit nur 6 Millimeter Durchmesser am Markt, der eine ETA Option 1 für gerissenen Beton besitzt.

Generell punktet der Bolzenanker FAZ II durch seine hohe Lastaufnahme in Beton und seine Eignung für zahlreiche Befestigungsaufgaben unterschiedlicher Gewerke. Durch die umfangreiche Bewertung (ETA) ist eine sichere Befestigung auch von außergewöhnlichen Anschlüssen möglich.

Für die Anwendung in Beton umfasst diese auch seismische Anforderungen in den Leistungskategorien C1 und C2, die zusätzliche ICC Zulassung ermöglicht den problemlosen Einsatz in Objekten in den USA und fernöstlichen Ländern. Der Temperaturbereich für den Gebrauch von -40 Grad Celsius bis +80 Grad Celsius reicht für alle gängigen Anwendungen in Deutschland. Die Tragfähigkeit der FAZ II wurde bis zu einer Branddauer von 120 Minuten getestet.

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