Chancen der Marktpolarisierung durch Einsatz von modularen Konstruktionen und optimaler Digitalisierung nutzen

Chancen der Marktpolarisierung durch Einsatz von modularen Konstruktionen und optimaler Digitalisierung nutzen (Foto: © ift Rosenheim)

Transformation der Fensterbranche

Sich verändernde Rahmenbedingungen setzen die Bauwirtschaft in Deutschland unter Druck. Dem Markt steht ein Wandel bevor. So wachsen Beispielsweise günstige Basis- und hochwertige Premiumsegmente. die Mitte verliert.

Das hat auch für Fensterbauer, Zulieferer und Planer weitreichende Konsequenzen.

Seit 2020 werden Gesellschaften durch Pandemien, Naturkatastrophen, geopolitische Spannungen und ganz aktuell die wachsenden Angriffe auf die kritische Infrastruktur erschüttert. Dies verstärkt noch den tiefgreifenden Wandel, der seit der Jahrtausendwende durch technologische Innovationen, ökologische Herausforderungen des Klimawandels und sozioökonomische Entwicklungen Gesellschaft und Wirtschaft verändert.

Davon ist auch die deutsche Bauwirtschaft betroffen, die bislang als Wachstumstreiber galt und nun wegen hoher Zinsen, steigender Kosten, Fachkräftemangel und überregulierter Genehmigungsverfahren in der Krise steckt. In Folge ist die Rentabilität von Bauprojekten betroffen und das führt zu einem deutlichen Rückgang bei Neubau und Sanierung. Das alles führt auch zu einer Polarisierung des Baumarktes, bei dem günstige Basis- und hochwertige Premiumsegmente wachsen, während die Mitte verliert.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die stag­nierende Produktivität der Bauwirtschaft. Während andere Industriezweige in den letzten 30 Jahren ihre Effizienz signifikant steigern konnten, verzeichnet die Bauindustrie eine Produktivitätslücke, die aus Defiziten bei technologischen Investitionen resultiert. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sind umfassende Veränderungen notwendig, die über einfache, schrittweise Anpassungen hinausgehen.

Synergien zwischen ökologischen, technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen bieten erfolgsversprechende Lösungsansätze, die jedoch von Unternehmen der Fenster- und Fassadenbranche genutzt werden müssen.

Wandel, Umbruch und Transformation

Angesichts der multiplen Krise stellt sich die Frage, ob ein Wandel ausreicht oder eine grundlegende Transformation notwendig ist. "Wandel" bedeutet eine kontinuierliche schrittweise Anpassung innerhalb bestehender Strukturen und eine Optimierung des Bestehenden. Umbruch ist dagegen eine tiefgreifende Neuausrichtung, und Transformation ist ein grundlegender Paradigmenwechsel, der die "DNA" einer Organisation verändert – oft auch disruptiv.

Die Reaktion auf Veränderungen kann auf vier verschiedene Arten erfolgen:
- Adaption als einmalige oder kontinuierliche Anpassung innerhalb bestehender Strukturen
- Rekonstruktion als größere Veränderungen ohne Paradigmenwechsel, z.B. Prozess oder Organisationsänderungen.
- Evolution als langfristiger, schrittweiser Paradigmenwechsel mit proaktiver Vorbereitung.
- Revolution als schnelle, umfassende Reaktion auf extremen Veränderungsdruck.

Deshalb ist die Unterscheidung zwischen Wandel, Umbruch und Transformation entscheidend, um die passenden Entscheidungen und Maßnahmen zu treffen. Der Wandel wird durch Adaption und Rekonstruktion gekennzeichnet, und die Transformation wird von Evolution und Revolution geprägt. Dies erfordert Engagement, strategisches Management, den Umgang mit hoher Komplexität und kürzeren Zeitlinien sowie die Entwicklung neuer soziokultureller Systeme innerhalb von Organisationen (Unternehmen, Verbände, Institutionen, Behörden).

Auch in Deutschland führt die Marktentwicklung zum Wachstum des Basis-/Volumensegments (Discounter) und des Premium-/Luxussegments, während das mittlere Marktsegment an Bedeutung verliert. Dieser Trend prägt auch die Fensterbranche.

Dabei herrscht im Basissegment mit Kunststofffenstern für kostengünstigen Neubau und Sanierung ein harter Preiskampf, und im Premiumsegment müssen die Hersteller Bauelemente mit einer Vielfalt an Formen und Design, Smart Home-Funktionen, PV-Integration und nachhaltigen Materialien anbieten können. Dies führt zu einer gezielten Portfolio-Differenzierung, die eine Entscheidung für das Basis- oder Premiumsegment fordert, weil Produkte des Mittelsegments ohne klare Differenzierung Marktanteile verlieren.

Triebkräfte des Wandels und der Transformation

Die Transformation des Bausektors wird von ökonomischen, ökologischen und technologischen Triebkräften vorangetrieben. Ökonomische Krisen fordern Produktivitätssteigerungen, ökologischer Druck Ressourceneffizienz und klimabedingte Wetterextreme-Resilienz. Für Unternehmen der Fensterbranche ergibt sich daraus ein strategischer Handlungsdruck.

Investitionen in Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Resilienz-Maßnahmen und innovative Bauweisen sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Hierbei gibt es einige konkrete Änderungen bei Normen und Gesetzen in Deutschland und der EU, die als starke "Treiber" wirken.

"Bauproduktenverordnung" und Digitaler Produktpass (DPP)

Eine Differenzierung über die Nachhaltigkeit wird ab 2028 durch die Bauproduktenverordnung (BauPVO 2024/3110) bzw. die Produktnorm EN 14351 wieder schwieriger, weil dann alle Fenster und Türen einheitliche Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllen müssen. Ein disruptiver Faktor wird der Digitale Produktpass (DPP), der umfangreiche Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus (Rohstoffgewinnung, Produktion, Nutzung, Recycling) eines Produkts enthalten soll.












Voraussichtliche Inhalte des digitalen Produktpasses (DPP) Foto: © ift Rosenheim










Voraussichtliche Inhalte des digitalen Produktpasses (DPP) Foto: © ift Rosenheim

Für die Fensterbranche bedeutet dies, dass Produktinformationen digital bereitgestellt, standardisiert und nachvollziehbar dokumentiert werden müssen, um Konformität und Marktzugang sicherzustellen. Dies führt zu hoher Transparenz, Vergleichbarkeit und Digitalisierungskompetenz, die den Markt stark verändern.

Kreislaufwirtschaft und Zirkularität

Die Transformation der Wirtschaft zu Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft ist notwendig, um die Probleme des Klimawandels, knapper Ressourcen und steigender Abfallmengen in den Griff zu bekommen. Der europäische Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft ist der europäische Rahmen, und die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) definiert im Absatz 4.8 die Bauwirtschaft und den Gebäudebereich als prioritäres Handlungsfeld.

Auch wenn der Fokus auf den enormen Stoffmengen des Straßen- und Massivbaus liegt, werden die Regeln für alle Baubereiche gelten – also auch für die Fensterbranche. Eine Analyse und praktische Umsetzung der 9R-Strategien, die von "Rethink" über "Refurbishment" bis hin zu "Recycle" reicht, ist erforderlich.

Eine deutliche Herausforderung werden die Kriterien R3 (RE-Use), R5 (Refurbish), R6 (Remanufacture) und R7 (Repurpose) mit sich bringen, denn die Konstruktionen und die Produkthaftung müssen sich ändern und neue Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Organisationsformen entwickelt werden.

Technologische Triebkräfte

Technologische Innovationen sind ebenfalls ein zentraler Hebel für die Transformation. Building Information Modeling (BIM) setzt sich immer stärker durch, da es Kosten- und Planungssicherheit sowie eine bessere Koordination der Gewerke ermöglicht. Deshalb ist BIM für öffentliche Bauprojekte, ab einem Bruttobauvolumen von fünf Mio. Euro verpflichtend.

Weitere Technologien, die Effizienz und Qualität steigern, sind die Digitalisierung [7] aller Prozesse der Wertschöpfung, die auch den Einsatz von Drohnen bei Vermessung und Überwachung mit Inte­gration der Daten in BIM umfasst.

Eine dynamische Veränderung bringt der praktische Einsatz von KI, der zu einer weiteren Beschleunigung und Vereinfachung durch datenbasierte Entscheidungen in allen Projektphasen führt und den Unternehmen deutliche Wettbewerbsvorteile bietet. Dies erleichtert die Planung und Fertigung nach modularen Prinzipien (serielles Bauen) – ein entscheidender Weg, die Materialverschwendung zu reduzieren, das Recycling zu erleichtern sowie Qualität, Geschwindigkeit und Produktivität der Produktion zu steigern.

Resilienz gegen Wetterextreme

Zunehmende Naturkatastrophen zwingen zu einer resilienteren gebauten Umwelt. Resilienz beschreibt die Fähigkeit, nach abrupten Störungen stabil zu bleiben und sich langfristig anzupassen. Sie umfasst Robustheit, Redundanz sowie Adaptions- und Transformationsfähigkeit.

Circular Economy Strategien (9R) – sortiert nach Priorität (Quelle: Potting, J., Hekkert, M., Worrell, E., & Hanemaaijer, A. (2017). Circular Economy: Measuring Innovation in the Product Chain. PBL – Netherlands Environmental Assessment) Foto: © ift RosenheimCircular Economy Strategien (9R) – sortiert nach Priorität (Quelle: Potting, J., Hekkert, M., Worrell, E., & Hanemaaijer, A. (2017). Circular Economy: Measuring Innovation in the Product Chain. PBL – Netherlands Environmental Assessment) Foto: © ift Rosenheim

Frühwarnsysteme, digitale Zwillinge und KI-gestützte Entscheidungsprozesse erhöhen die Reaktionsfähigkeit auf unvorhergesehene Ereignisse. Für Gebäude, insbesondere Fenster, Türen und Tore wird eine hohe Resilienz entscheidend, denn sie müssen strukturell stabil, witterungsbeständig, einbruchsicher und reparaturfreundlich sein.

Kritis-Dachgesetz

Resilienz – Merkmale zur Bewältigung von Störungen und deren Folgen. Foto: © ift RosenheimResilienz – Merkmale zur Bewältigung von Störungen und deren Folgen. Foto: © ift Rosenheim

Der im Januar 2026 durch Sabotage verursachte großflächige Stromausfall in Berlin ist eine Zäsur für den Schutz der kritischen Infrastruktur. Mit der Umsetzung der EU-CER-Richtlinie [9] und der Verabschiedung des deutschen KRITIS-Dachgesetzes am 29. Januar steigt der regulatorische Druck auf Unternehmen, die kritische Infrastrukturen bereitstellen.

Das KRITIS-Dachgesetz enthält Maßnahmen und Meldepflichten für Störungen der kritischen Infrastruktur und Mindestvorgaben für deren Resilienz. Dabei gilt der "All-Gefahren-Ansatz", bei dem alle denkbaren Risiken berücksichtigt werden, von Naturkatastrophen bis zu Sabotage, Terroranschlägen und menschlichem Versagen. Die kritische Infrastruktur umfasst die Sektoren Energie, Gesundheit, Ernährung, Transport & Verkehr, Informationstechnik & Telekommunikation (ITK), Finanzwesen, Staat & Verwaltung sowie Medien & Kultur.

Zukünftig müssen betroffene Gebäude (insbesondere Gebäudeöffnungen wie Türen, Tore und Fenster) einer kritischen Analyse unterzogen werden. Bei Bedarf müssen diese nachgerüstet werden, um eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber physischen und klimabedingten Risiken zu erhalten, um die immensen Folgeschäden durch den Ausfall von Produktionslinien oder Infrastruktur-Dienstleistungen zu vermeiden.

In Folge werden auch die Anforderungen an Fenster-, Türen und Tore steigen. Das ift Rosenheim wird hierfür praxistaugliche Bewertungs- und Prüfverfahren erarbeiten, um eine objektive Klassifizierung als Basis für eine neutrale Ausschreibung zu ermöglichen.

Handlungsempfehlungen Fensterbranche

Für die Fensterbranche ergeben sich klare strategische Handlungsfelder – Kostenführerschaft und maximale Effizienz im Basissegment sowie Differenzierung durch Resilienz, Zirkularität und Innovation im Premiumsegment. Es gilt nun, den tiefgreifenden Wandel der Wertschöpfungsketten und Organisationsformen in Angriff zu nehmen, wobei die "Akteure" dieses Ökosystems unterschiedliche Rollen und Aufgaben übernehmen. 

Systemhäuser, Vorlieferanten sowie Prüf- und Zertifizierungsinstitute spielen dabei eine zentrale Rolle als Treiber von Standards und Innovationen. Unternehmen, die Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle ganzheitlich ausrichten und regulatorische Vorgaben frühzeitig integrieren, werden ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Zugleich leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Realisierung klimaneutraler Gebäude und Transformation einer Branche, die sich so vom Krisensektor wieder zu einem Zukunftstreiber entwickeln kann. 

Ökosystem der Fenster- und Fassadenbranche Foto: © ift RosenheimÖkosystem der Fenster- und Fassadenbranche Foto: © ift Rosenheim

Für Fensterbauunternehmen bieten sich vier Strategien und Positionierungen an:
- "Reiner" Hersteller mit Fokus auf eine hochautomatisierte, effiziente und skalierbare Fertigung.
- "Reiner" Dienstleister mit Spezialisierung auf Montage, Wartung, Reparatur und Rückbau.
- Fenster-Generalunternehmer (GU), der Produktion und Dienstleistungen verbindet und hierfür das digitale Projektmanagement perfektionieren muss.
- Fenster-Generalübernehmer (GÜ), der die komplette Wertschöpfungskette abdeckt bis hin zum Rückbau und Recycling und dabei alle Aufgaben komplett an Nachunternehmer übergibt und lediglich die Koordination und Überwachung übernimmt.

Systemhaus und Zulieferer

Systemhäuser fungieren in diesem Prozess als zentrale Schnittstelle. Sie entwickeln und beschaffen die Produkte (z.B. Profile, Beschläge und Zubehör) und qualifizieren Fensterbauer. Sie stellen Maschinen und Werkzeuge zur Bearbeitung der Systemkomponenten sowie digitale Tools und Daten bereit. Sie beraten und beliefern projektspezifisch und unterstützen in der Auftragsabwicklung.

Die "Vorprodukte" (z.B. Rahmen- und Dichtungsprofile sowie Dämmstege, Beschläge und Zubehör wie z.B. Montage, Sensoren und Steuerungen) werden nach Vorgabe der Systemhäuser von Vorlieferanten hergestellt und entwickelt.

Hierzu zählen auch Isolierglashersteller, die nicht nur liefern, sondern auch projektspezifisch beraten und digitale Werkzeuge und Daten bereitstellen. Sie produzieren aber beschaffen und verarbeiten auch die Komponenten von Vorlieferanten und treiben Innovationen in Funktionalität und Nachhaltigkeit voran (z.B. Low-Carbon-Floatglas, VSG, ESG, beschichtetes Glas, Smart Glass, Abstandhalter).

Unabhängig davon beziehen Fensterbauer einige Komponenten direkt von Zulieferern (z.B. Sonnenschutzsysteme, Beschläge, Dicht- und Dämmstoffe sowie Maschinen und Werkzeuge). Prüf-, Zertifizierungs- und Schulungsinstitute – wie das ift Rosenheim – gewinnen zunehmend an Bedeutung für alle Beteiligten.

Basissegment

Für das Basissegment stehen Preisführerschaft und Effizienz im Vordergrund, so dass folgende Kriterien zu beachten sind:
- Produkte – Robuste Fenster mit langlebi-gen, wartungsarmen Komponenten, um die gesetzlichen Mindestanforderungen zu erfüllen; ergänzt durch einfache modulare Erweiterungen.
- Dienstleistungen – Standardisierte Montagepakete und einfache Wartungsservices, ergänzt durch digitale Tools (Aufmaß, Montage-Apps etc.).
- Prozesse – Automatisierte Produktion und Just-in-Time-Lieferketten implementieren (insbesondere als Zulieferer für Serielles Bauen und Modernisieren), um Kosten zu senken. Eher regionale Zuliefernetzwerke sichern Flexibilität und minimieren Transportkosten.

Premiumsegment

Das Premiumsegment ist geprägt durch technologische Innovation/Funktionalität, Nachhaltigkeit und Design, so dass folgende Kriterien zu beachten sind:
- Produkte – Premiumlösungen mit hohem Designanspruch (schmalen Profil-Ansichten), Smart-Home-Funktionen, PV-Integration oder adaptive Fassadensysteme sowie vor-bildliche Recycling- und Ökodesign-Ansätze.
- Dienstleistungen – Smarte Zusatzservices wie Predictive Maintenance (vorausschau-ende Wartung), individuelle Beratungs- und Designservices, auch für Sonderaufgaben (Denkmalschutz, erhöhte Sicherheit etc.).
- Prozesse – Digitale Projektplattformen (z.B. BIM-Integration) und Nutzung modularer Bauweisen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung.

Im mittleren Marktsegment besteht die Gefahr des Bedeutungsverlusts. Unternehmen, die weder über Kostenvorteile noch über Differenzierungsmerkmale verfügen, werden langfristig Marktanteile verlieren.


Weitere Informationen (1): www.ift-rosenheim.de


Weitere Informationen (2): Den bebilderten Fachartikel als PDF-Datei herunterladen: Transformation der Fensterbranche


Literatur: [1] Europäische Union, Verordnung (EU) 
Nr. 305/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2011 zur 
Festlegung harmonisierter Bedingungen 
für die Vermarktung von Bauprodukten und zur Aufhebung der Richtlinie 89/106/EWG 
(Bauprodukteverordnung). Amtsblatt der Europäischen Union L, 88 vom 4. April 2011
[2] Verordnung (EU) Nr. 2024/3110 des
Europäischen Parlaments und des Rates zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für die Vermarktung von Bauprodukten 
(BauPVO), Artikel 76(2), Artikel 78, Artikel 91, Artikel 92 Absatz 2
[3] Verordnung (EU) 2024/1781 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juni 2024 zur Schaffung eines Rahmens für die 
Festlegung von Ökodesign-Anforderungen für nachhaltige Produkte, zur Änderung der Richtlinie (EU) 2020/1828 und der Verordnung (EU) 2023/1542 und zur Aufhebung der 
Richtlinie 2009/125/EG
[4] Europäische Aktionsplan für 
Kreislaufwirtschaft
[5] Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS), Bundesministerium für Umwelt, 
Naturschutz, nukleare Sicherheit und 
Verbraucherschutz (BMUV), 12/2024
[6] Deutsche Normungsroadmap"Circular 
Economy", DIN, DKE, VDI, Berlin Januar 2023
[7] "Das digitale Bauökosystem – Datenräume als Schlüssel zur Transformation", Vortrag Thomas Kirmayr (Fraunhofer-Allianz Bau) 
auf Rosenheimer Fenstertagen 10/2025
[8] Stufenplan "Digitales Planen und Bauen –Einführung moderner, IT-gestützter Prozesse und Technologien bei Planung, Bau und 
Betrieb von Bauwerken, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Berlin 12/2015
[9] EU Richtlinie 2022/2557 über die Resilienz kritischer Einrichtungen, Brüssel 14.12.2022


Der Autor: Prof. Dr.-Ing. Winfried Heusler ist seit April 2025 Institutsleiter am ift Rosenheim. Er ist studierter Maschinenbauer (TU München, Promotion TU Berlin). Bis 1998 war er leitend bei Gartner Fassaden tätiig, bis 2023 Direktor Engineering und Leiter Global Building Excellence bei Schüco, und seit 2014 ist er Professor an der TH Ostwestfalen-Lippe.