R+S-Tag 2026: Klimavorsorge beginnt bei der Gebäudehülle
Das Fachhandwerk lädt am 20. März 206 zum bundesweiten Rollladen- und Sonnenschutztag 2026 und rückt dabei die Klimavorsorge in den Fokus.
Die Folgen des Klimawandels wirken sich zunehmend auf Gebäude in Deutschland aus und machen vorausschauende Klimavorsorge erforderlich. Aktuelle Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die Zahl der heißen Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius im Trend deutlich steigt.
Dies wirkt sich auf Wohnkomfort, Gesundheit und Energieverbrauch aus. Eine Studie, die das Ingenieurbüro Hauser im Auftrag der RTG durchführte, widmet sich den zu erwartenden Klimafolgen. Simulationen für das Jahr 2045 zeigen, dass sich Innenräume in Zukunft ohne wirksamen Hitzeschutz auf bis zu rund 38 Grad aufheizen können.
Der bundesweite Rollladen- und Sonnenschutztag am 20. März 2026 greift solche Entwicklungen auf und rückt die Klimavorsorge in den Fokus. Unter dem Motto "Sonnenschutz ist Klimavorsorge" informiert das Fachhandwerk bundesweit darüber, welchen Beitrag seine Lösungen zur vorausschauenden Klimavorsorge an Gebäudehüllen leisten.
Klimavorsorge: frühzeitig handeln statt energieintensiv nachrüsten
Rollladen- und Sonnenschutzlösungen tragen dazu bei, Wohn- und Außenbereiche auch bei ver-änderten klimatischen Bedingungen komfortabel nutzbar zu halten. Foto: © BVRSKlimavorsorge beschreibt einen vorausschauenden Umgang mit den Folgen des Klimawandels im Gebäudebereich, der auf frühzeitige Anpassung, Schutz und langfristige Nutzungsqualität abzielt. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die ohne zusätzlichen Energieaufwand wirken und damit eine Alternative zu energieintensiver Klimatechnik darstellen.
Ein erster Schritt ist die Installation von Rollläden und Sonnenschutz. Sie verbessern das Raumklima und tragen gleichzeitig zur Energieeffizienz bei. Dabei bündeln sie Aspekte, die bislang oft getrennt betrachtet wurden: Hitzeschutz, Energieeinsparung sowie Gesundheit und Wohlbefinden. "Klimavorsorge bedeutet, heute die richtigen Entscheidungen für morgen zu treffen", sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz (BVRS). "Außenliegender Sonnenschutz hat großes Potenzial, die Gebäudehülle wirksam vor Klimafolgen zu schützen und langfristig vorzusorgen."
Gerade vor dem Hintergrund steigender Energiekosten, zunehmender Hitzesommer und klimabedingt wachsender Anforderungen an Gebäude wird deutlich, dass Rollläden und Sonnenschutz kein Luxus sind. Sie sind ein funktionaler und notwendiger Bestandteil moderner Architektur und lassen sich zudem auch im Gebäudebestand meist problemlos nachrüsten. Als erster Schritt der Klimavorsorge bieten sie eine nachhaltige Möglichkeit, Wohnumgebungen an veränderte klimatische Bedingungen anzupassen.
Impuls für vorausschauende Klimavorsorge
Rund um den Frühlingsanfang am 20. März richten sich die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutzhandwerks an alle, die ihre Immobilien zukunftsfähig weiterentwickeln möchten und informieren über individuelle Lösungen.
Dabei zeigen sie auf, wie Klimavorsorge im Gebäudebereich sinnvoll und praxisnah umgesetzt werden kann. Damit unterstreicht der Aktionstag die Rolle des Fachhandwerks als ersten Ansprechpartner für wirksame Klimavorsorge im Gebäu-debereich.
Weitere Informationen... ...sowie die Suche nach qualifizierten Fachbetrieben bietet der Bundesverband Rollladen- und Sonnenschutz unter www.rs-fachverband.de/rs-fachwelt/fachbetriebssuche/
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