Guido Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung der Maco-Gruppe (rechts) und Michael Weigand, Geschäftsführung Vertrieb & Marketing, freuen sich über das geschäftlich sehr erfolgreiche Jahr 2020. Durch eine weitere Optimierung der Kundenorientierung wollen sie deren Wettbewerbsvorteile künftig noch weiter stärken.

Guido Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung der Maco-Gruppe (rechts) und Michael Weigand, Geschäftsführung Vertrieb & Marketing, freuen sich über das geschäftlich sehr erfolgreiche Jahr 2020. Durch eine weitere Optimierung der Kundenorientierung wollen sie deren Wettbewerbsvorteile künftig noch weiter stärken. (Foto: © Maco)

Maco mit bestem Jahr der Firmengeschichte

Der Beschlaghersteller Mayer & Co Beschläge GmbH (Maco) hat trotz Corona-Pandemie im 2020 einen Rekordumsatz erzielt.

Maco erreichte 2020 den höchsten Umsatz in der Firmengeschichte und verweist auf eine gesunde Unternehmensentwicklung sowie zahlreiche neue Investitionen. Guido Felix und Michael Weigand, die beiden Maco-Gruppengeschäftsführer, berichten über das abgelaufene Jahr und geben Ausblick auf 2021.

"Das Coronajahr 2020 war für Maco ein Wechselbad der Gefühle", beschreibt Guido Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung der Maco-Gruppe, das vergangene Jahr. Felix weiter: "Die ersten drei Monate verzeichneten wir sehr gute Umsätze in nahezu allen unseren Märkten. Dann kam der erste Lockdown, verbunden mit deutlichen Umsatzverlusten. Mitte des Jahres hat sich das Blatt jedoch gewendet.

Bauboom in ganz Europa, steigende Nachfrage von Haus- und Wohnungseigentümern, die in die Renovierung und Verschönerung investieren, und unsere hervorragenden Kundenbeziehungen sorgten dafür, dass wir die zwischenzeitlichen Umsatzverluste nicht nur vollständig aufgeholt, sondern 2020 mit dem höchsten Umsatz der Firmengeschichte abgeschlossen haben". Mit einem Umsatz von 311 Millionen Euro konnte die Maco-Gruppe nach eigenen Aussagen das ausgezeichnete Jahr 2019 nochmals übertreffen.

Ehrgeizige Ziele und neue Investitionen

Aufbauend auf dem erfolgreichen Jahr 2020 sind die Pläne für 2021 ehrgeizig. Michael Weigand, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing der Maco-Gruppe, über die Ziele: "Wir planen für das aktuelle Jahr mit einem zweistelligen Umsatzplus. Aber fast noch wichtiger, wir werden mehr als 25 Millionen Euro vollständig aus dem Cash-Flow investieren. Investiert wird in neue technische Anlagen, in die Erweiterung unseres Vertriebslagers in Zelhem/NL und in eine Reihe von Innovationsprojekten."

"Es ist uns wichtig, mit den Investitionen vor allem die Bereiche Lieferservicegrad, Kapazitätserweiterung in der Produktion und Innovationen in Produkte und Dienstleistungen zu stärken." Darüber hinaus sollen auch zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden. Alleine für die Produktionsbereiche suche man aktuell 70 bis 80 Facharbeiter und Lehrlinge, berichtet Weigand.

Hoher Eigenfertigungsanteil sichert Flexiblität

Die Situation am Rohstoffmarkt beobachtet das Führungsduo Felix und Weigand zur Zeit besonders aufmerksam.

"Im Jahr 2020 haben die Lieferketten gehalten und wir konnten durchgehend produzieren. Geholfen hat uns dabei auch unser hoher Eigenfertigungsanteil von rund 95 Prozent. Dadurch können wir sehr flexibel reagieren und sind nur in geringem Maße von Vorlieferanten und anderen externen Faktoren abhängig", berichtet Guido Felix.

Und weiter: "Aktuell sehen wir für alle Rohstoffe eine Verknappung der Verfügbarkeit, verbunden mit massiven, seitens unserer Lieferanten sofort wirksamen Preissteigerungen. Wir beobachten das sehr aufmerksam und setzen alles daran, für unsere Kunden bestmöglich lieferfähig zu bleiben".

"Olymp" soll Kunden Wettbewerbsvorteile sichern

Ergänzt und unterstützt werden die Umsatz- und Investitionspläne von einem internen Strategieprozess mit dem klingenden Namen "Olymp". Dabei geht es um die Transformation des Unternehmens und um die konsequente Ausrichtung und Fokussierung aller Unternehmensbereiche auf den Kundennutzen und auf die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen.

"Wir haben eine klare Ausrichtung, und die heißt Kundenorientierung. Mit dem Projekt Olymp verankern wir diese Maxime in der gesamten Organisation. Denn nur wenn es uns gelingt, mit unseren Produkten und Services Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden zu generieren, werden wir mit ihnen gemeinsam erfolgreich sein", fasst Guido Felix die Ziele von Olymp zusammen.

Über Mayer & Co Beschläge GmbH (Maco)

Maco, gegründet 1947, zählt zu den Weltmarktführern für Fenster-, Tür- und Großflächenbeschläge und ist Anbieter innovativer System- und Sicherheitslösungen. Dazu zählen immer mehr die Vernetzung mechanischer Bauteile mit elektronischen Komponenten und Funksensoren für die Anbindung an Smart-Home-Systeme zur Automation von Bedienung und Zustandsüberwachung.

Mit Übernahme der Mehrheit an der deutschen Hautau GmbH baut Maco seine starke Position in großen Schiebesystemen und Fensterautomation weiter aus. Der Hauptsitz des Unternehmens mit Produktion befindet sich in Salzburg. Zusätzlich betreibt das Familienunternehmen fünf weitere Produktionswerke: in Mauterndorf und Trieben (A), in Helpsen (D), ein Montagewerk in Kaluga (RU) und eines in Gliwice (PL).

Hinzu kommen 15 Niederlassungen weltweit. Insgesamt beschäftigt der Beschlaghersteller mehr als 2.600 Mitarbeiter, die einen Exportanteil von 96 Prozent in 40 Länder sichern.


Weitere Informationen: www.maco.eu

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