Schlanke CCF-Fassade von Gartner
Laut Fassadenbauer Gartner vergrößert die neue Slimline Closed Cavity Fassade die Netto-Grundfläche von Gebäuden, reduziert den CO₂-Fußabdruck und verbessert den Sonnenschutz.
Gartner hat zusammen mit der Permasteelisa Group die besonders nachhaltige CCF-Technologie mit ihren hervorragenden bauphysikalischen Werten bei Wärmeschutz und Transparenz weiterentwickelt. Diese schlanke CCF benötigt etwa den Platz einer einschaligen Wand, da die Tiefe einer herkömmlichen geschlossenen zweischaligen Fassade um rund die Hälfte verringert wurde. Architekten und Bauherren können so die Netto-Innenfläche eines Gebäudes erweitern.
Zu den wichtigsten Innovationen gehört eine spezielle Beschichtung auf der Außenscheibe, um den Wärmeeintrag zu reduzieren. Während der Bürozeiten müssen Jalousien damit nicht mehr so lange geschlossen werden.
Das neue, schlanke Jalousiesystem mit integriertem Motor ist nur 25 mm tief und in verschiedenen Farben erhältlich. Herkömmliche Jalousien einer CCF sind dagegen 60 bis 80 mm tief. Auch die CO₂-Bilanz der schlanken CCF ähnelt einer einschaligen Fassade, da kohlendioxidarmes Glas und Aluminium verwendet werden und der Materialbedarf reduziert wurde.
Leistungsstarke, dynamische Fassadenlösung
"Mit der schlanken CCF-Technologie ergänzen wir das Angebot maßgeschneiderten Fassaden für unsere Kunden und haben die CCF wesentlich weiterentwickelt. Sie verbindet Transparenz mit einem niedrigen CO₂-Fußabdruck und einer hohen Energieeffizienz, um den wachsenden Herausforderungen bei der Entwicklung hochwertiger Gewerbeimmobilien gerecht zu werden. Dafür bietet unsere Slimline CCF eine leistungsstarke, dynamische Fassadenlösung, die es Bauherren ermöglicht, ihre vermietbare Nettofläche zu maximieren", erklärte Jalal Fitoury, CEO von Permasteelisa in Europa.
Im nachhaltigen Bauen wird die CCF zunehmend nachgefragt, da sie sowohl die Transparenz wie die Energieeffizienz und die Wirtschaftlichkeit verbessert. Bei der geschlossenen zweischaligen Fassade können hochtransparente Gläser zusammen mit einem hochsensiblen Sonnenschutz im komplett geschlossenen Zwischenraum eingesetzt werden.
Wartungs- und Betriebskosten gesenkt
Da die Zwischenräume im Unterschied zu offenen zweischaligen Fassaden vor Schmutz geschützt sind, müssen sie nicht gereinigt werden. Das senkt die Wartungs- und Betriebskosten. Insbesondere bauphysikalischen Werte wie Ucw, g-Wert, Schallschutz oder Lichttransmission einer CCF erfüllen höchste Anforderungen.
"Mit der schlanken CCF stellen wir die nächste Stufe dieser bahnbrechenden Fassadentechnologie vor. Ihre geringe Tiefe vergrößert die Nutzfläche einer Immobilie und verbessert die CO₂-Bilanz. Im nachhaltigen und wirtschaftlichen Bauen bietet er Architekten und Bauherren viele neue Optionen. In unserem Hauptwerk in Gundelfingen an der Donau werden wir die Slimline CCF auf unseren speziellen CCF-Linien quasi unter Reinraumbedingungen fertigen, da beim Zusammenbau höchste Sauberkeit und Präzision gefordert ist", so Jürgen Wax, Group Director der Josef Gartner GmbH.
Weitere Informationen: www.josef-gartner.de
www.permasteelisagroup.com
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