Mit seiner versetzten Holzfassade und dem Überbau im ersten Geschoss ist dieses Haus schon rein optisch etwas Besonderes.

Mit seiner versetzten Holzfassade und dem Überbau im ersten Geschoss ist dieses Haus schon rein optisch etwas Besonderes. (Foto: © Solarlux)

Einfamilienhaus, Niederlande: Kubus mit Konzept

FoWi - Aktuell

Oktober 2020

Transparent und offen – und gleichzeitig passivhaustauglich: Ein Neubau in den Niederlanden verbindet das vermeintlich Widersprüchliche. Die Glas-Faltwand von Solarlux ist Teil des ausgeklügelten Konzepts.

Mit Passivhäusern hatte sich die Baufamilie aus den Niederlanden bis dato nicht beschäftigt. Doch sie kam nicht drum herum. Denn die niederländische Gemeinde Wierden hatte die Vergabe einiger begehrter Baugrundstücke an einen Wettbewerb geknüpft: Die Bauinteressenten sollten Entwürfe für besonders nachhaltige Häuser einreichen.

Geringer Energie- und Wasserverbrauch spielten dabei ebenso eine Rolle wie die verwendeten Materialien. Mit seiner markanten Holzfassade überzeugte eines dieser Häuser die Jury durch und durch, und die Bauherren erhielten den Zuschlag für ein Grundstück.

Puffer zwischen Innen und Außen

Ein Teil der Terrasse ist wie eine zweite Haut von einer Glas-Faltwand umschlossen. Foto: © SolarluxEin Teil der Terrasse ist wie eine zweite Haut von einer Glas-Faltwand umschlossen. Foto: © Solarlux

Das ausgeklügelte Zusammenspiel von Architektur, Technik und der Ressource Sonnenlicht hat hier zu einem durchdachten und rundum stimmigen Ergebnis geführt. Ein maßgeblicher Bestandteil des auf Nachhaltigkeit ausgelegten Konzepts sind die Glas-Faltwände im Erdgeschoß: Als Terrassenverglasung fungieren sie gewissermaßen als eine zweite Haut vor der eigentlichen Wohnraumverglasung.

Die Glasfassade auf der Südseite beschert dem Haus allein durch die Sonneneinstrahlung viel Wärme. Und der Überhang sowie die markante Holzverkleidung in der ersten Etage über dem Terrassenbereich sorgen dafür, dass es im Sommer nicht zu warm wird. All das ist derart austariert, dass die Sonne sogar in den Wintermonaten als eine natürliche, CO2-freie Heizung fungiert. Dann öffnet die Baufamilie die innenliegende Wohnraumverglasung und nutzt die Wärme der Terrasse für den Wohnbereich.

Viel Flexibilität für die Bewohner

Sogar in den Wintermonaten kann es im verglasten Terrassenbereich so warm werden, dass die Bewohner die innere Verglasung öffnen, um die Wärme für den Wohnbereich zu nutzen. Foto: © SolarluxSogar in den Wintermonaten kann es im verglasten Terrassenbereich so warm werden, dass die Bewohner die innere Verglasung öffnen, um die Wärme für den Wohnbereich zu nutzen. Foto: © Solarlux

Die moderne Profiltechnik der Glas-Faltwand steht ganz im Zeichen des offenen Wohnkonzepts. Die im Boden eingelassene Laufschiene schafft einen barrierefreien Übergang. Dennoch ist der Wohnraum gegen unerwünschten Besuch gesichert: Dank integrierter Solarlux-Komfortverriegelung mit Drücker, Riegel-Fallenschloss und Verriegelungsstange ist ein hoher Einbruchschutz gewährleistet.

Neben ihrer Funktionalität bietet die Glas-Faltwand zudem viel Flexibilität: So kann sie auf verschiedenste Art und Weise geöffnet werden und eignet sich daher sehr gut als Übergang zwischen Terrasse und Garten. Eine gleitende Verriegelung erlaubt es, einen Teil der Glaselemente nach innen und den anderen nach außen zu öffnen. Und natürlich ist die Glas-Faltwand gegen Regen und Wind gefeit: Zwei umlaufende Dichtebenen gewährleisten ihre hohe Dichtigkeit.

Weitere Informationen: www.solarlux.com

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