Windor Inhaber und Geschäftsführer Wolfgang Trinczek setzt sich für ressourcenschonende Verfahren ein.

Windor Inhaber und Geschäftsführer Wolfgang Trinczek setzt sich für ressourcenschonende Verfahren ein. (Foto: © Windor)

Windor Kunden bestellen Fenster-Recycling via App

Seit 2017 ist der Fensterhersteller Windor Premiumpartner von Rewindo. Sämtliche Produktionsreste und auch alle anfallenden Altfenster gelangen dadurch in den Recycling-Kreislauf.

Jetzt bietet das Unternehmen seinen Handelspartnern die Bestellung von Recycling-Containern auch bequem via Smartphone-App an.

Das Windor Werk in Bleicherode führt die Produktionsabfälle aus der Kunststofffensterfertigung in den Recycling-Kreislauf zurück. Foto: © Winkhaus/WindorDas Windor Werk in Bleicherode führt die Produktionsabfälle aus der Kunststofffensterfertigung in den Recycling-Kreislauf zurück. Foto: © Winkhaus/Windor

Dafür wurde die bereits bestehende Windor-Gestell-App erweitert, die das Management der Transportgestelle vereinfacht. Neben der Abholung leerer Gestelle lassen sich damit nun auch Container für Altfenster ordern. Die intuitive Menüführung erleichtert die Handhabung: Der Anwender gibt Lieferadresse, Wunschtermin, Menge und Materialart der Fenster ein und sendet per Klick seine Preisanfrage an einen der beiden angeschlossenen Recyclingbetriebe. Der Fenster-Recycling-Service Rewindo arbeitet unter anderem mit Biotrans und Dekura zusammen.

Das Angebot kommt dann direkt auf das Smartphone. Auch die Abholung oder der Tausch von Containern wird mit wenigen Klicks bestellt. "Als Partner der Fensterprofis ist uns sehr daran gelegen, Abläufe zu optimieren und Ressourcen zu schonen", sagt Windor Geschäftsführer Wolfgang Trinczek. "Die erweiterte App-Funktion verbindet beide Nutzen ideal miteinander."

Erfahrung in Wiederverwertung

Über die Smartphone-App für die Bestellung von Transportgestellen können jetzt auch Recycling-Container geordert werden. Foto: © Winkhaus/WindorÜber die Smartphone-App für die Bestellung von Transportgestellen können jetzt auch Recycling-Container geordert werden. Foto: © Winkhaus/Windor

Mehr als 35.000 Tonnen PVC-Regranulat konnten laut Rewindo über den Recycling-Kreislauf allein im Jahr 2019 aus Altfenstern gewonnen werden. Das entspricht einer Menge von rund zwei Millionen alten Kunststofffenstern. Zudem gelangten 65.000 Tonnen Rezyklate aus Produktionsabfällen in die Wiederverwertung. Auch Windor recycelt 100 Prozent der Produktionsreste.

"In den Profilen, die wir für neue Fenster verarbeiten, stecken bis zu 65 Prozent recyceltes Material", sagt Trinczek. Insgesamt wurden damit bei Windor in 2020 circa 300 Tonnen CO2 eingespart. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum CO2-neutralen Unternehmen, welches Windor bis 2030 sein will. Aktuell wird in Bleicherode außerdem in Photovoltaik, Optimierung der Druckluft durch Wärmerückgewinnung und effektive Heizsysteme investiert.

Weitere Informationen: www.windor-fensterwerk.de

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