Die Geschäftsführer der Maco-Gruppe, Michael Weigand (li.) und Guido Felix, bedauern die Absage zur Fensterbau Frontale 2022, halten aber weiter an dem Konzept "Messe" fest.

Die Geschäftsführer der Maco-Gruppe, Michael Weigand (li.) und Guido Felix, bedauern die Absage zur Fensterbau Frontale 2022, halten aber weiter an dem Konzept "Messe" fest. (Foto: © Mayer & Co Beschläge GmbH)

Maco und Hautau nicht auf der Fensterbau

Der österreichische Beschlaghersteller Maco wird nicht an der Fensterbau Frontale 2022 teilnehmen und plant ein Ersatzprogramm.

Hintergrund für die Messe-Absage sind die Pandemie-Entwicklungen rund um "Omikron", die die Karten völlig neu mischen, erklärt das Salzburger Unternehmen.

"Mit großer Vorfreude haben wir im Herbst unsere Teilnahme an der Frontale 2022 kommuniziert. Leider haben die Informationen über die neue Virusmutation die Ausgangslage für das Messegeschehen grundlegend verändert. Wir haben uns jetzt deshalb schweren Herzens entschieden, unsere Teilnahme in Nürnberg zu überdenken", bedauert Michael Weigand, Geschäftsführer für Vertrieb & Marketing der Maco-Gruppe.

Hintergrund für diesen Schritt sei der Schutz der Gesundheit: "Die Infektionsprognosen sind düster. Wir wollen Sicherheit für unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter gewährleisten – wie wir es schon im Zuge unserer Teilnahmeankündigung betont haben." In Gesprächen wäre außerdem klar geworden, dass zahlreiche Kunden bereits von einem Besuch in Nürnberg Abstand nehmen.

Vorstellung der Neuentwicklungen

Der Salzburger Beschlägehersteller Maco, zu dem auch die Hautau GmbH gehört, sagt die Teilnahme an der Fensterbau Frontale pandemiebedingt ab. Foto: © MacoDer Salzburger Beschlägehersteller Maco, zu dem auch die Hautau GmbH gehört, sagt die Teilnahme an der Fensterbau Frontale pandemiebedingt ab. Foto: © Maco

Maco wäre auf der Fensterbau Frontale gemeinsam mit Tochterunternehmen Hautau vertreten gewesen. Nun wird ein Ersatzprogramm für den Messeauftritt erarbeitet: "Unser Team arbeitet mit Hochdruck daran, unsere Partner auf anderem Weg zu überraschen. Derzeit loten wir die Möglichkeiten aus – die Sicherheit ist und bleibt für uns aber das Wichtigste", betont Weigand.

"Wir werden rechtzeitig auf unsere Kunden zukommen, sobald alle Details feststehen." Fix ist aber bereits, dass die zahlreichen Innovationen im Zentrum stehen werden: Dazu zählt etwa die Türschlossrevolution Instinct by Maco.

Für Maco bedeutet das Ersatzprogramm aber keinesfalls eine Abkehr vom Konzept "Messe". Guido Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung erklärt dazu: "Wir hoffen sehr, im Jahr 2024 wieder auf der Fensterbau Frontale vertreten sein zu können." Die Atmosphäre in Nürnberg sei einzigartig und der persönliche Kontakt mit Kunden und Interessenten unbezahlbar.

Über Mayer & Co Beschläge GmbH (Maco)

Maco, gegründet 1947, ist einer der Weltmarktführer für Fenster-, Tür- sowie Schiebetürbeschläge. Dazu zählt die Vernetzung mechanischer Baubeschläge mit elektronischen. Maco ist bekannt als Innovationstreiber und Hersteller mit Weitblick, der für disruptive Lösungen in der Branche sorgt. 2018 hat Maco mit der Eröffnung seines Forschungs- und Innovationszentrums am Hauptsitz in Salzburg die vielfältigen Möglichkeiten für innovatives Arbeiten nochmals verstärkt.

Mit Übernahme der deutschen Hautau GmbH hat das Unternehmen seine starke Position bei großen Schiebesystemen und Fensterautomation weiter ausgebaut. Der Hauptsitz mit Produktion befindet sich in Salzburg. Zusätzlich betreibt das Familienunternehmen fünf weitere Produktionswerke: in Mauterndorf und Trieben (A), in Helpsen (D), ein Montagewerk in Kaluga (RU) und eines in Gliwice (PL).

Hinzu kommen 15 Niederlassungen weltweit. Insgesamt beschäftigt der Beschlägehersteller mehr als 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und weist einen Exportanteil von 96 Prozent in 40 Länder aus.

Weitere Informationen: www.maco.eu
www.hautau.de

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