Foto: © ift Rosenheim
FASSADE - Aktuell | April 2026
ift Rosenheim: Bewerbung für Mitaussteller
Das ift Rosenheim ruft Interessierte auf, sich für eine Beteiligung an der Sonderschau "Protect Buildings" auf der BAU 2027 zu bewerben.
Die ift-Sonderschau "Protect Buildings" präsentiert klimaresiliente und krisensichere Bauprodukten, die Gebäude und Infrastruktur gegen Wetterextreme und physische Angriffe schützen (Foto: © ift Rosenheim)
April 2026
Das ift Rosenheim ruft Interessierte auf, sich für eine Beteiligung an der Sonderschau "Protect Buildings" auf der BAU 2027 zu bewerben.
Pandemien, Naturkatastrophen, geopolitische Konflikte und Angriffe auf kritische Infrastruktur verändern unsere Gesellschaft spürbar. Technologische, ökologische und sozioökonomische Entwicklungen verstärken diesen Wandel. Das bedeutet: Gebäude müssen widerstandsfähiger werden und sich anpassen – durch robustere Bauweisen, Redundanz und einfache Reparierbarkeit.
Zusätzlich fordert der Wandel zur Kreislaufwirtschaft mit Umsetzung der 9R-Strategien die Entwicklung neuer Konstruktionen, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. All dies führt zu einer grundlegenden Marktveränderung und Unternehmen müssen starke Partnerschaften aufbauen, um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern.
Vom 11. – 15. Januar 2027 wird das ift Rosenheim deshalb auf der Weltleitmesse BAU in München gemeinsam mit der Messe München und innovativen Mitausstellern in Halle B3 (501/502) geeignete Technologien und Bewertungskriterien im Rahmen der Sonderschau "Protect Buildings" präsentieren. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen für interessierte Firmen finden sich unter www.ift-rosenheim.de/messen/bau-2027.
Die politische "Großwetterlage" hat sich geändert und der Fokus verschiebt sich aufgrund aktueller Ereignisse, wie dem Berliner Stromausfall und wiederkehrenden Wetterextreme, verstärkt auf die Sicherheit. Dies wird verstärkt durch das KRITIS-Dachgesetz, indem Anforderungen für die Resilienz von Gebäuden und damit auch Bauprodukten gestellt werden.
Es gilt der "All-Gefahren-Ansatz", bei dem alle denkbaren Risiken berücksichtigt werden, von Risiken durch Wetterextreme bis hin zu Sabotage, Terroranschlägen und menschlichem Versagen. Immobilien müssen einer kritischen Analyse unterzogen werden und bei Bedarf nachgerüstet werden.
Gebäude mit hohem materiellem, menschlichem und ideellem Wert sowie die kritische Infrastruktur müssen besonders sorgfältig geschützt werden, denn die Folgeschäden durch den Ausfall von Produktionslinien oder Infrastruktur sind oft immens. Ein Schaden ist für Bewohner, aber auch für Nutzer von Gewerbeimmobilien und Anbietern von Infrastruktur ein ernsthafter Sanierungsanlass und bietet damit auch Chancen für innovative Bauprodukte und attraktive Aufträge.
Jede Gebäudesanierung muss aber auch genutzt werden, um den CO2-Fußabdruck des Gebäudes durch energieeffiziente Produkte zu verringern und so auch die Anforderungen der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) zu erfüllen. Damit wird gleichzeitig der Immobilienwert erhöht, "Taxonomiepunkte" gesammelt und Komfort und Sicherheit verbessert. Deshalb müssen zukunftsfähige Bauprodukte nachhaltig, kreislauffähig und sicher sein.
Für die ift-Sonderschau werden deshalb Exponate mit folgenden Eigenschaften gesucht:
1. Klimaresiliente (klimasichere) Bauprodukte, mit besserem Schutz gegen klimabedingte Wetterextreme (Hochwasser, Hagel, Hitze etc.)
2. Bauprodukte mit Schutz vor physischen Angriffen (Einbruch, Vandalismus, Sabotage)
3. Bauprodukte und Module für serielles und einfaches Bauen (Gebäudetyp E)
4. Technische Lösungen für Gebäudeautomation und Smarthome
5. Digitale Planungswerkzeuge und Umsetzung des digitalen Produktpasses
6. KI Anwendungen (Wissens- und Materialdatenbanken) für Planung und Konstruktion
7. Bauprodukte, die effizient mit Ressourcen, Energie und CO2-Emissionen umgehen und für einen sortenreinen Rückbau geplant und konstruiert werden (zirkuläres Bauen)
8. Praxistaugliche Zertifizierung und Bewertung nachhaltiger Bauprodukten zur Vereinfachung nachhaltiger Gebäudezertifizierung
Die Sonderschau präsentiert damit auch die Leitthemen der BAU 2027 (Material und Ressource, Klimaschutz und Klimaanpassung, Lebensraum im Wandel sowie Digitalisierung und Produktivität) praxisnah und anhand voll funktionsfähiger Exponate.
Die Exponate werden durch PC-Terminals ergänzt, auf denen ausführliche Informationen und Berechnungs-/Simulationstools sowie digitale Dienstleistungen präsentiert und getestet werden können (automatische EPD-Erstellung, CO2-Rechner, Ökobaudat, Steuerungssysteme, digitale Dienstleistungen der Mitaussteller).
Weitere Informationen... ...und Bewerbungsunterlagen für interessierte Firmen finden sich unter www.ift-rosenheim.de/messen/bau-2027.
Detailinfos zur BAU finden sich unter https://bau-muenchen.com/de.
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