Die Fenstermarkise wird mit einem Solarmodul elektrisch betrieben und ist damit unabhängig von einem Stromnetz.

Die Fenstermarkise wird mit einem Solarmodul elektrisch betrieben und ist damit unabhängig von einem Stromnetz. (Foto: © Markilux)

Sonnenenergie sinnvoll nutzen

Fenstermarkisen verhindern, dass sich Innenräume im Sommer zu sehr aufheizen. Im Winter tragen sie außerdem dazu bei, Wärmeenergie einzusparen.

Für zusätzliche Energieeffizienz sorgt nun bei der Fenstermarkise Markilux 620 ein Solarmodul. Es ist mit einem Akku gekoppelt und liefert CO2-neutral Strom für den Elektromotor.

Die Sonne produziert täglich riesige Mengen an Energie. Diese für den Betrieb von Geräten und Anlagen zu verwenden, ist daher sinnvoll. Deshalb bietet Markisenproduzent Markilux eine seiner Fenstermarkisen neuerdings mit dem Solarmodul Sundrive an. Es ist mit einem Akku ausgestattet, der einen 433 MHz RTS Motor antreibt.

Saubere und kostenlose Energie nutzen

"Solare Energie nutzen wir schon bei der Schattenplus-Funktion unseres Pergola-Modells und nun auch bei der Markilux 620 bis zu einer Größe von 2,5 x 3 Metern. Denn hierdurch lässt sich die Senkrechtmarkise auch ohne Stromnetz elektrisch betreiben - und das emissionsfrei sowie kostenlos", erklärt Michael Gerling, Geschäftsführer für Technik und Produktion.

Somit sorgt die Sonnenenergie selbst dafür, nicht ins Innere des Hauses zu gelangen. Von Vorteil ist auch, dass auf elektrische Arbeiten wie bei einem herkömmlichen Motorbetrieb verzichtet werden kann.

Modul arbeitet bei normalem Tageslicht

Das Solarmodul Sundrive sitzt vorne auf der Tuchkassette der Fenstermarkise. Es ist nur 47 Zentimeter lang und 6 Zentimeter breit, bei einer Höhe von gerade einmal 5 Millimetern. Mit einer Leistung von 3,2 Watt funktioniert es laut Michael Gerling sogar, wenn es Richtung Norden ausgerichtet ist oder bei Bewölkung. "Normales Tageslicht genügt, um den angeschlossenen Akku, mit einer Kapazität von 2,2 Amperestunden, ausreichend mit Strom zu versorgen", betont er.

Nach der Installation der Markise lädt er sich mithilfe des Solarmoduls selbstständig auf, wobei die Erstladung stets bei Markilux erfolgt. Die Energie reicht, um die Markise viele Male ein- und auszufahren, ohne dass sich der Akku frühzeitig entlädt. Der leistungsstarke Einsteckmotor lässt sich per RTS-Funksender bedienen und ist laut Michael Gerling kompatibel mit allen RTS gängigen Steuerungen.

Ein Thermoschutz verhindert zudem ein Überhitzen. Motor und Akku sind in der schmalen Tuchkassette untergebracht und über ein Stromkabel verbunden, so dass von außen keine Elektrokabel sichtbar sind.

Weitere Informationen:www.markilux.com

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