Foto: © Branchenradar.com Marktanalyse
FASSADE - Aktuell | April 2026
WDVS-Markt spürt Boden unter den Füßen
Der österreichische Markt für Fassadendämmungen konsolidierte sich im Jahr 2025 leicht über Vorjahresniveau.
Durch die Erweiterung stehen dem Unternehmen jetzt 10.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. (Foto: © ASO Safety Solutions)
November 2019
Es zeichnete sich in den letzten zweieinhalb Jahren ab: Die Produktionsfläche des ASO-Unternehmenssitzes in Lippstadt reichte bei weitem nicht mehr aus, um die gute Auftragslage bedienen zu können.
"Der Kauf von weiteren Produktionsanlagen und der damit einhergehende erhöhte Output führte zu logistischen Engpässen. Höchste Zeit also, um sich nochmals zu vergrößern", berichtet Helmut Friedrich, Inhaber und Geschäftsführer von ASO.
Anfang März 2019 fiel der Startschuss, nach fünf Monaten Vorplanung rückten endlich die Bagger an um den bisherigen Parkplatz zurück zu bauen. Betonierarbeiten, Stahlbetonskelett mit Sandwichpaneelen, Dach, Hallenboden und schließlich der Einbau von drei hochmodernen Überladebrücken und einem Hochregallager folgten.
Um sich etwas unabhängig von steigenden Strompreisen zu machen und CO2 einzusparen werden demnächst regenerative Energien genutzt, dafür wird bald noch eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung auf dem Dach montiert.
Die Erweiterung der Produktionsfläche geht einher mit der Schaffung weiterer Arbeitsplätze. Denn: "Mehr Raum bedeutet auch mehr Platz zum Arbeiten", so Daniel Verhufen, kaufmännischer Geschäftsführer von ASO Safety Solutions. Für die nächsten zwei Jahre sind neue Jobs quer durch alle Funktionsbereiche geplant: Fertigung, hauseigene Entwicklungsabteilung, Produktmanagement und Technischer Support.
Im Oktober vor 35 Jahren war diese rasante Entwicklung von ASO Safety Solutions noch nicht absehbar. Nach der Firmengründung in Salzkotten durch vier Gesellschafter übernahm Helmut Friedrich im Jahr 1997 schließlich die alleinige Verantwortung über das Unternehmen und führte es als Inhaber und Geschäftsführer bis in die USA, England, Frankreich und seit 2019 auch nach China.
Nachdem es in Salzkotten keine Erweiterungsmöglichkeiten gab, siedelte sich das Unternehmen im Januar 2014 in Friedrichs Heimatstadt Lippstadt an, um dort auf einer Fläche von jetzt fast 10.000 Quadratmetern taktile und berührungslose Sicherheitssensoren, Steuerungen und Auswertegeräte zu entwickeln, zu produzieren und auf fünf Kontinenten zu vertreiben.
Der Umsatz des Weltmarktführers für taktile Sensoren wird zu 50 Prozent im Tür- und Tormarkt generiert, 40 Prozent werden im klassischen Maschinen- und Anlagenbau erzeugt. Die restlichen zehn Prozent werden mit Märkten und Anwendungen realisiert, die zum Teil auch Endverbrauchern ein Begriff sein dürften. So finden sich Sensoren von ASO in Vergnügungsparks, an autonomen Fahrzeugen und auch auf Flughäfen.
Kommentar schreiben