Beeindruckend professionell: Die Moderatoren Franziska Köhler und Stephan Hettlich.

Beeindruckend professionell: Die Moderatoren Franziska Köhler und Stephan Hettlich. (Foto: © Solarlux)

Virtuelle Konferenz: Echte Alternative zum traditionellen Austausch?

FoWi - Aktuell

Februar 2021

Erstmals ermöglichte Solarlux die Quality Partner Konferenz im digitalen Format. Geschäftsführer Stefan Holtgreife und die Abteilungsleiter beantworteten Fragen zu Lieferzeiten, Montagekapazitäten, Verkauf und Ausblick.

Die Notwendigkeit einer digitalen Lösung hatte Solarlux bereits früh erkannt und die Halbjahreskonferenz seiner Außendienstmitarbeiter virtuell realisiert. Mit einer weiteren medial anspruchsvollen Umsetzung zeigte das Unternehmen abermals, dass es zum Weiterdenken bereit ist: Die erste "Digitale Quality Partner Konferenz" fand in englischer und deutscher Sprache statt.

Das Moderatoren-Duo aus Marketing-Managerin Franziska Köhler und Stephan Hettlich, Leiter der Solarlux Akademie, führte souverän durch die Veranstaltung, der rund 220 Handelspartner aus dem In- und Ausland folgten.

Zuwachs an Aufträgen

"Wir sehen es mit großer Dankbarkeit und Demut, dass wir in dieser Branche arbeiten", brachte Geschäftsführers Stefan Holtgreife seine Haltung zum Ausdruck. Herrschte mit Beginn der Corona-Pandemie angesichts der beispiellosen Situation auch bei Solarlux zunächst große Verunsicherung, sah sich das Unternehmen schnell mit einer regelrechten Auftragsflut konfrontiert.

Alternativer Dialog: Auch die Partner kamen per Live-Zuschaltung zu Wort. Foto: © SolarluxAlternativer Dialog: Auch die Partner kamen per Live-Zuschaltung zu Wort. Foto: © Solarlux

Derzeit liegt der Absatz des Unternehmens bei 20 Prozent über dem Vorjahresniveau. Zwar war die stabile Versorgung des Werks durch Zulieferer weitestgehend gewährleistet. Doch der deutliche Zuwachs an Aufträgen musste plötzlich mit der gleichen Mannschaft gestemmt werden.

Begleitet von einem Kamerateam berichtete das Moderatoren-Duo aus verschiedenen Bereichen, wie das Unternehmen dieser unvorhersehbaren Entwicklung begegnet.

Wertvolle und interessante Einblicke

Fachliche Ressourcen bündelt Sascha Martin, Leiter der Technik und des Vertriebsinnendienstes: Dank teamübergreifender Zusammenarbeit und weiterer Maßnahmen können die Mitarbeiter inzwischen zusätzliche Aufträge pro Woche bearbeiten.

Die Produktionsplanung und -steuerung passte Produktionsleiter Frank Heise an die Situation an: "Alle Abteilungen arbeiten weitestgehend neun Stunden täglich, sowie teilweise zusätzlich an Samstagen, insgesamt wurden circa 25 neue Mitarbeiter eingestellt", schilderte er den Partnern vor laufender Kamera.

Bemerkenswert: Im Spannungsdreieck von Produktivität, Termintreue und Qualität gelang es trotz der sprunghaft gestiegenen Anforderungen, die Anzahl der Reklamationen innerhalb der letzten zwei Jahre drastisch zu reduzieren.

Lieferzeiten werden offensiv kommuniziert

Ein kurzweiliges Format – mit aufwändiger Technik im Hintergrund. Foto: © SolarluxEin kurzweiliges Format – mit aufwändiger Technik im Hintergrund. Foto: © Solarlux

Und wie steht es um die Lieferzeiten? Befragt zum aktuell wichtigsten Thema erläuterte Montageleiter Nick Steinhaus: "Unsere erhöhten Lieferzeiten werden offensiv kommuniziert".

Stefan Holtgreife betonte: "Diese gelten auch für die Endkunden", und wandte sich direkt an die Teilnehmer, hier keine falschen Erwartungen zu schüren: "Nicht nur unser Gewerk hat ein erhöhtes Auftragsvolumen, sondern beispielsweise auch der Garten- und Landschaftsbau. Die Kapazität, Bauvorhaben zu realisieren, muss nicht nur bei Solarlux gegeben sein, sondern auch bei den Partnern."

Erfolgreiche Werbekampagne

Als sich abzeichnete, dass das Reisen nahezu unmöglich werden würde, entwickelte Solarlux binnen kurzer Zeit diese Werbekampagne und traf damit den Nerv der Zeit. Die erfolgreiche Kampagne war maßgeblich über Solarlux und die Quality Partner ausgespielt worden und brachte eine unerwartete Auftragswelle mit sich.

Um diese im Verkauf auch weiterhin effizient annehmen zu können, verwies Vertriebsleiter Martin Willuweit auf das Händlerportal mySolarlux: Hier werden den Partnern regelmäßig nützliche Tools, Formulare sowie Video- und Bildmaterial bereitgestellt.

Ausblick in unbeständiger Lage

"Natürlich müssen wir zu normalen Lieferzeiten zurückkehren", richtete sich Holtgreife an die Partner. Um dies zu erreichen, hat das Unternehmen kräftig in Personal, Logistik und Maschinen investiert. Zudem wird aktuell die Produktions- und Lagerfläche durch Anbauten erweitert. Doch ob der Trend zum Outdoor Living und damit die Nachfrage bleiben? "Eine hohe Dynamik wird das Unternehmen auch im nächsten Jahr beschäftigen", ist sich der Geschäftsführer sicher.

Die virtuelle Konferenz vermag ein physisches Treffen sicher nicht ganz zu ersetzen. Doch anstatt den wichtigen Austausch mit den Partnern ersatzlos zu streichen, haben die Organisatoren gezeigt, wie die bestmögliche Alternative in diesen Zeiten aussehen kann. Die Resonanz auf die kurzweilige Gestaltung und die gebotene Orientierung fiel durchweg positiv aus.

Auch die Verlagerung des traditionellen "Thekengesprächs" in virtuelle Räume fand großen Anklang. Mit Spannung wird das Format der nächsten Konferenz erwartet. Stephan Hettlich verriet nur so viel: "Die kommende Quality Partner Konferenz wird nicht rein digital stattfinden. Wir werden wieder neue Wege gehen."

Weitere Informationen: www.solarlux.com

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