Die Werksfläche am Stammsitz Großefehn beträgt insgesamt rund 24.000 Quadratmeter.

Die Werksfläche am Stammsitz Großefehn beträgt insgesamt rund 24.000 Quadratmeter. (Foto: © TS-Aluminium)

TS-Aluminium: Standort stärken, Zukunft sichern

FoWi - Aktuell

September 2022

TS-Aluminium ist auf Wachstumskurs: Am Stammsitz in Großefehn (Ostfriesland) ist eine der modernsten Produktionslinien für die Beschichtung von Aluminiumprofilen und Fertigung von Terrassendächern, Sommer- und Wintergärten entstanden.

Mit einem breit angelegten Investitionsprogramm hat der Systemgeber sein Werk erweitert – und den neuen Teil zur TS-Aluminium-Hausmesse am 17. Juni 2022 eingeweiht.

Als Innovationstreiber entwickelt und produziert TS-Aluminium seit mehr als 40 Jahren hochwertige Terrassendächer, Sommer- und Wintergärten und hat sich vom Zwei-Mann-Betrieb zum führenden Anbieter mit rund 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr entwickelt. Um der steigenden Nachfrage nach Profilsystemen nachzukommen, war ein Werksausbau die logische Konsequenz. Nun wurde die Erweiterung auf der Hausmesse in Großefehn feierlich eingeweiht.

Herzstück ist die über 4000 Quadratmeter große Produktionshalle, aufgeteilt in mechanische Fertigung und Pulverbeschichtung, auf einer Werkfläche von insgesamt rund 24 000 Quadratmetern. Mit einem neuen Logistiksystem beweist TS-Aluminium Innovationskraft: Hochmoderne Infrastruktur optimiert den Warentransport auf Top-Niveau. So transportiert ein fahrerloses Fahrzeug die Aluminiumprofile zwischen Lager und Beschichtung.

Größte Investition seit Firmengründung

Teil der Werkserweiterung ist die neue über 4000 Quadratmeter große Beschichtungshalle, aufgeteilt in Pulverbeschichtung und mechanische Fertigung. Foto: © TS-AluminiumTeil der Werkserweiterung ist die neue über 4000 Quadratmeter große Beschichtungshalle, aufgeteilt in Pulverbeschichtung und mechanische Fertigung. Foto: © TS-Aluminium

Vorbereitungen und Ausbau haben etwa vier Jahre in Anspruch angenommen. "Die Werkserweiterung ist ein Meilenstein in unserer Firmengeschichte: Wir bringen den bisher ausgelagerten Produktionsschritt, die Pulverbeschichtung, an unseren Stammsitz", erläutert Geschäftsführer Rainer Trauernicht.

"So gewinnen wir deutlich an Unabhängigkeit und können unseren Kunden flexiblere Liefer- und Reaktionszeiten anbieten." Vertriebsleiter Harald de Witt ergänzt: "2021 haben wir das Außendienst-Personal aufgestockt, um die professionelle, persönliche Beratung vollumfänglich sicherzustellen. Da ist es nur folgerichtig, auch die Lieferfähigkeit auf ein neues Niveau zu heben."

Gut gerüstet für die Zukunft

Hier wird ein fahrerloses Transportfahrzeug mit fertig beschichtetem Material beladen. Foto: © TS-AluminiumHier wird ein fahrerloses Transportfahrzeug mit fertig beschichtetem Material beladen. Foto: © TS-Aluminium

Trotz gestiegener Rohstoffpreise und Materialknappheit ist TS-Aluminium gut durch die Pandemie gekommen. Maßgeblich dafür waren auch die Ausbau-Maßnahmen: "Mit der Investition haben wir Produktion und Kapazitäten vor Ort gebündelt und sind nun in der Lage, Aufträge aus einer Hand zu liefern. Dadurch bauen wir unsere Marktposition aus, bleiben auch in Zukunft wettbewerbsstark und kräftigen deutlich den Firmenstandort", erläutert Trauernicht.

Auch international ist das Unternehmen auf Wachstumskurs: "Wir spüren die hohe Auftragslage auch in Österreich. Eines müssen wir uns jedoch vor Augen halten: Jedes Wachstum endet irgendwann. 30 Prozent des europäischen Aluminiums wird in Russland produziert – in Kriegszeiten ein nicht zu unterschätzender Faktor, der sich natürlich auch auf unser Geschäft auswirkt. Wir blicken deshalb strategisch und mit Augenmaß in die Zukunft und handeln mit Bedacht", sagt Roland Drechsel, Vertriebsleiter Österreich und Niederlassungsleiter Burgstädt.


Weitere Informationen: www.ts-alu.de

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