Das Reihenhaus in Rotterdam besitzt den Charme der niederländischen Architektur: Schmale verwinkelte Räume und einen niedrigen Keller.

Das Reihenhaus in Rotterdam besitzt den Charme der niederländischen Architektur: Schmale verwinkelte Räume und einen niedrigen Keller. (Foto: © Solarlux)

Städtische Wohnraumerweiterung in Rotterdam

FoWi - Aktuell

Juni 2019

Wohnraum ist in vielen Großstädten knapp bemessen. Großzügige, offene Räume gehören zur Seltenheit. Insbesondere die Niederlande sind für schmale, dicht an dicht stehende Häuser bekannt.

Um einem engen Reihenhaus in Rotterdam mehr Raum, Offenheit und Helligkeit zu verschaffen, wurde der Wohnraum mithilfe von großen, beweglichen Glasfassaden erweitert.

Auf einer der vornehmsten Straßen, in der Innenstadt von Rotterdam, steht ein typisch holländisches Reihenhaus. Charakteristisch sind der niedrige Keller und die kleinen Räume. Insgesamt sind die Innenräume sehr dunkel, kleine Fenster lassen nur wenig Tageslicht ins Gebäudeinnere.

Als das Haus vor wenigen Jahren den Besitzer wechselte, sollte es sein Erscheinungsbild komplett verändern. Der Wunsch des neuen Bauherrn war es die ehemals zwei Wohnparteien in ein großzügiges, helles Haus zu verwandeln, das mehr Offenheit bietet. Gleichzeitig sollte es den Charme des historischen Gebäudes nicht verlieren.

Neue Verbindungen

Die Glas-Faltwand öffnet sich im Erdgeschoss über die gesamte Breite von vier Metern. Foto: © SolarluxDie Glas-Faltwand öffnet sich im Erdgeschoss über die gesamte Breite von vier Metern. Foto: © Solarlux

Für den Wunsch, die kleinen Räume groß und hell zu gestalten und als Gesamtes wirken zu lassen, musste massiv umgebaut werden. Um die zeitgenössische Architektur zu bewahren, wurden elegante, moderne Elemente mit der Zurückführung von Zierdecken, original detaillierten Innentüren und der Restaurierung der Fassade im Originalzustand kombiniert.

Auf der Rückseite bot der Raum unterhalb des Balkons Platz für einen zweistöckigen Anbau. Die nur 1,5 Meter tiefe Erweiterung sorgt dafür, dass die Küche im Erdgeschoss anstatt im Keller angesiedelt werden kann und schafft eine Verbindung mit dem Wohnzimmer im ersten Stock. Nachdem einzelne Etagen und Räume zusammengeführt wurden, galt es noch den Innenräumen mehr Helligkeit zu verschaffen.

Bei den ersten Entwürfen wurde ein Klappfenster im Keller diskutiert, das lange im Design blieb. Doch schnell wurde klar, dass so sowohl die Küche als auch das Wohnzimmer wahrscheinlich nicht ausreichend hell werden würden und die Beziehung zwischen den beiden Etagen nicht offen genug wäre. Deshalb fiel die Entscheidung auf die Glas-Faltwand von Solarlux.

Fließender Übergang zwischen Drinnen und Draußen

Offenheit und Transparenz prägen die neuen Räume des Reihenhauses. Foto: © SolarluxOffenheit und Transparenz prägen die neuen Räume des Reihenhauses. Foto: © Solarlux

Mit der fast sechs Meter hohen Glas-Fassade erscheinen die Innenräume in einem völlig anderen Licht. Sie verleihen den Räumen eine optische Weite und lassen die beiden Geschosse sowie den Innen- und Außenraum miteinander verschmelzen. Denn obwohl sich das Haus mitten in der Stadt befindet, hat es einen kleinen anliegenden Garten, der miteinbezogen wurde.

So wirkt der angrenzende Essbereich dank der Glas-Faltwand wie eine grüne Oase. Die Glasfassade erstreckt sich über zwei Etagen. Im oberen Geschoss wurde eine Festverglasung verbaut. Die ebenerdige Fensterfront lässt sich über die gesamte Breite öffnen und ermöglicht so den Zugang zum Garten. Sie hebt räumliche Konventionen auf und erfüllt den Wunsch des Bauherrn nach einem fließenden Übergang zwischen Drinnen und Draußen.

Ungewöhnlich weite Blickbezüge schafft die Glas-Faltwand auch, wenn sie geschlossen ist. Denn die filigranen Profile mit einer Ansichtsbreite von nur 99 Millimetern bieten maximale Durchsicht und einen hohen Umgebungsbezug.

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