Nicht jeder Wintergarten ist ganzjährig nutzbar. Wer einen beheizten Wintergarten hat oder plant, sollte auch die EnEV im Blick haben.

Nicht jeder Wintergarten ist ganzjährig nutzbar. Wer einen beheizten Wintergarten hat oder plant, sollte auch die EnEV im Blick haben. (Foto: © Schanz)

Im Wintergarten Energieverluste minimieren

FoWi - Aktuell

Januar 2021

Wintergartenbesitzer können den ungestörten Blick in die Natur auch in der kalten Jahreszeit genießen. Aber nicht jeder Wintergarten ist ganzjährig nutzbar.

Unterschieden wird zwischen Kalt-Wintergärten, die im Winter nicht beheizt werden und Warm-Wintergärten, die das ganze Jahr über bewohnbar sind.

Aluminium-Rollläden gibt es passend für alle Fensterformen und Dachneigungen. Foto: © SchanzAluminium-Rollläden gibt es passend für alle Fensterformen und Dachneigungen. Foto: © Schanz

Ein Kalt-Wintergarten ist in der Anschaffung günstiger, da er kaum bis gar nicht isoliert ist und über kein Heizsystem verfügt. Der Warm-Wintergarten, auch Wohnwintergarten genannt, bietet dagegen das ganze Jahr über behagliche Temperaturen. Damit werden besondere Anforderungen an die Isolierung, Beschattung und Heizung des Glasbaus gestellt.

Im Sommer geht es vor allem darum, den Wintergarten, etwa durch Aluminium-Rollläden, kühl zu halten. Im Winter sollen Wärmeverluste u.a. durch hochwertige Isolierverglasungen begrenzt werden. Um auch bei Minus-Temperaturen mindestens 19 Grad Celsius zu bieten, muss im Warm-Wintergärten zusätzlich ein Heizsystem installiert werden. Denn in dieser Zeit reicht die Aufheizung durch die Sonne nicht mehr aus, um alleine für angenehme Innentemperaturen zu sorgen. Infrage kommen unter anderem normale Heizkörper, Fußbodenheizungen oder beheizbares Glas.

EnEV im Blick haben

Gerade in beheizten Wohn-Wintergärten leisten hochwertige Aluminium-Rollläden einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung. Foto: © SchanzGerade in beheizten Wohn-Wintergärten leisten hochwertige Aluminium-Rollläden einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung. Foto: © Schanz

"Wer einen beheizten Wintergarten hat oder plant, sollte auch die Energiesparverordnung (EnEV) im Blick haben. Da Wintergärten eine Erweiterung des Wohnraums sind, müssen sie eine energetische Mindestqualität erfüllen. Die Richtwerte sind in der Energiesparverordnung festgelegt", macht Steffen Schanz von Schanz Rollladensysteme deutlich. Das bedeutet, dass die verwendeten Bauteile eine ausreichenden Wärmeschutz und eine bestimmte Luftdichtheit bieten müssen.

"Die Transmissionswärmeverluste müssen gemäß der geltenden EnEV durch den Einsatz optimierter Baustoffe und Bauelemente begrenzt werden", so Schanz. Denn durch die großen Glasflächen geht im Winter selbst beim Einsatz von hochwertigem Isolierglas – viel Wärmeenergie verloren. Dank immer weiter steigender Energiepreise lohnt es sich deshalb besonders, diese Verluste zu begrenzen.

Wiga Star-System individuell anpassen

Auch ein nachträglicher Einbau der Rollläden an bestehende Wintergärten ist ohne Probleme möglich. Foto: © SchanzAuch ein nachträglicher Einbau der Rollläden an bestehende Wintergärten ist ohne Probleme möglich. Foto: © Schanz

"Hochwertige Aluminium-Rollläden leisten einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung", so Schanz. Möglich macht es die dämmende Luftschicht, die sich zwischen der Scheibe und dem Rollladen befindet. Da Luft kein guter Wärmeleiter ist, wirkt sie wie eine Barriere und verhindert, dass zu viel Wärmeenergie entweichen kann. "Je nach der Qualität der verwendeten Verglasung lassen sich mit passgenauen Rollläden bis zu 80 Prozent der Wärmeverluste verhindern."

Die Rollladen-Spezialisten von Schanz haben Aluminium-Rollläden im Programm, die sich für alle horizontalen, asymmetrischen und symmetrischen Wintergärten und Glasflächen eignen. Das Wiga Star-System kann so individuell an die unterschiedlichsten Dach-Formen und Neigungen angepasst werden. Auch ein nachträglicher Einbau an bestehende Wintergärten ist ohne Probleme möglich.

Weitere Informationen: www.rollladen.de

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