Dr. Hahn präsentiert EPD für Türbandsortiment
Dr. Hahn, Mönchengladbacher Produzent von Türbändern, hat in Zusammenarbeit mit dem ift Rosenheim eine produktbezogene EPD für sein Sortiment erstellen lassen.
Türenbauer und Architekten, Planer sowie Bauherren erhalten einen Umwelt-Steckbrief, der die Umweltwirkungen verschiedener Hahn-Produkte über seinen gesamten Lebenszyklus transparent macht.
"Damit gehen wir über die bisherige Branchen-EPD, die lediglich Durchschnittswerte abbildete, hinaus," erläutert Walter Back, Gesamtvertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung. "Tatsächlich haben unsere Türbänder bessere Umweltkennzahlen als die Branchen-EPD."
EPD als Informationsgrundlage für die Ökobilanz
Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Faktor im modernen Bauwesen. Alle Akteure stehen zunehmend vor der Aufgabe, ökologische Kriterien in ihre Projekte zu integrieren. Eine bedeutende Grundlage dafür sind Umweltproduktdeklarationen. EPD nach DIN EN ISO 14025 und EN 15804 + A2 liefern die Inhalte für die Ökobilanz und werden deshalb für die Nachhaltigkeitszertifizierung von Gebäuden eingesetzt. E
ine EPD zeigt, welche Umweltwirkungen ein Produkt von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis hin zu Recycling oder Entsorgung verursacht.
Datengrundlage und Transparenz
Die Berechnung wurde vom ift Rosenheim als externe, zertifizierte Stelle, geprüft und freigegeben – ein wichtiger Schritt, um die Glaubwürdigkeit und Vergleichbarkeit sicherzustellen.
Die Hahn-EPD liefert detaillierte Kennzahlen zu Umweltwirkungen wie dem Global Warming Potential (GWP), also dem Beitrag zum Treibhauseffekt. Darüber hinaus werden weitere Werte ausgewiesen, etwa der Einfluss auf die Ozonschicht oder der Verbrauch fossiler und mineralischer Ressourcen.
Besonders praxisrelevant sind zusätzliche Angaben, wie:
- Materialzusammensetzung (z. B. Aluminium, Stahl, Zinkdruckguss)
- Recyclinganteile
- Energieeinsatz
- Verpackung und Entsorgungswege
- Lebensdauer und Wartungsbedarf
Nutzen für die Zielgruppen
Die EPD ist ein wertvolles Werkzeug für alle Beteiligten im Bauprozess:
- Architekten und Planer können die Daten direkt in Gebäude-Ökobilanzen einfließen lassen und Nachweise für Zertifizierungen wie DGNB, LEED oder BREEAM erbringen.
- Bauherren und Investoren erhalten eine verlässliche Grundlage für nachhaltige Entscheidungen, insbesondere im Hinblick auf Beschaffung und CO₂-Fußabdruck.
- Türenbauer können die geprüften Daten in ihre eigenen Nachhaltigkeitsberichte integrieren und so ihre Transparenz gegenüber Partnern und Endkunden erhöhen.
Dr. Hahn sendet klare Botschaft
Walter Back für die Geschäftsleitung: "Mit der produktspezifischen EPD für Hahn Bänder erhoffen wir uns auch einen Wettbewerbsvorteil. Unsere Kunden erhalten objektive, verifizierte Umweltkennzahlen statt Durchschnittswerte. Wir liefern Vergleichbarkeit nach einheitlichen Normen ohne Greenwashing und schaffen Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Schlussendlich ist es der Nachweis unserer aktiven Verantwortung für Umwelt und Klimaschutz."
Damit erbringt Dr. Hahn einen Beitrag zu ökologischen Entscheidungen in der Bauwirtschaft und sendet ein starkes Signal an die Branche: Umweltwirkungen sind messbar, überprüfbar und integraler Bestandteil moderner Produktentwicklung.
Die Daten sind für Kunden über die online-Datenbanken Ökobau.Dat, ECO Plattform und demnächst im DGNB-Navigator jederzeit zugänglich. Mit der bekannten Artikelnummer ihrer Hahn-Bänder können sie die relevanten Werte direkt in der EPD nachlesen – schnell, eindeutig und transparent.
Weitere Informationen: dr-hahn.de
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