Die markant gefaltete Fassade des Gebäudes am Ortseingang zum Bonner Stadtteil Endenich wird zum Blickfang.

Die markant gefaltete Fassade des Gebäudes am Ortseingang zum Bonner Stadtteil Endenich wird zum Blickfang. (Foto: © Conné van d´Grachten/HD Wahl)

Knauber-Neubau in Bonn mit Duraflon-Oberflächen

FASSADE - Aktuell

Dezember 2019

Markant präsentiert sich in prominenter Lage am Eingang zum Bonner Stadtteil Endenich die ortsansässige Carl Knauber Holding GmbH & Co. KG.

Entworfen wurde der Neubau vom Kölner Architekturbüro Prof. Schmitz Architekten, das als Gewinner aus einem von Knauber ausgelobten Wettbewerb für die Gestaltung des Gebäudes hervorgegangen war.

Im Straßenbild kennt man den grünen Knauber-Schriftzug vor allem von den Freizeitmärkten, die die Carl Knauber Holding GmbH & Co. KG in Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz betreibt. Ansonsten agiert das mittelständische Familienunternehmen auch noch im Bereich Energiedienstleistungen und -handel. Es beschäftigt heute um die 700 Mitarbeiter. Etwa 100 davon finden ihren Arbeitsplatz nun im Neubau an der Endenicher Straße.

"Es gab eine ganze Reihe an Kriterien, die das Gebäude erfüllen musste", berichtet Architekt Prof. Peter Schmitz und erklärt die Anforderungen, die seitens des Bauherrn an ihn herangetragen wurden: "Der Neubau sollte sich harmonisch an das bestehende Verwaltungsgebäude angliedern und mit ihm eine Einheit bilden. Es sollte keinen "Bruch" zwischen Alt und Neu geben." Neben dem ursprünglichen Verwaltungsbau gehört auch ein Knauber-Freizeitmarkt, der sich rückwärtig zur Endenicher Straße an den alten Verwaltungsbau anschließt.

Eigene Formensprache mit Wiedererkennungswert

Beschichtet wurden die Fassadenbänder mit Duraflon im Farbton Phönixweiß. Foto: © Conné van d´Grachten/HD Wahl
Beschichtet wurden die Fassadenbänder mit Duraflon im Farbton Phönixweiß. Foto: © Conné van d´Grachten/HD Wahl

Der neue Baukörper füllt nun die Lücke zwischen Freizeitmarkt und bestehendem Verwaltungsbau. Durch diese Positionierung gelang es Prof. Schmitz Architekten, alle Wünsche umzusetzen: Die Erdgeschossebene des Neubaus wurde in Teilen der Freizeitmarktfläche zugeschlagen.

Damit kann sich der Freizeitmarkt mit einer großzügigen Schaufensterfläche zur Endenicher Straße hin öffnen und schiebt sich unter die darüber liegenden Bürogeschosse des Neubaus. Gleichzeitig setzt der Neubau den bestehenden Verwaltungsbau in Längsrichtung entlang der Endenicher Straße fort und schafft so eine klare Linie für den Gesamtkomplex.

Obwohl der Neubau die Proportionen des bestehenden Verwaltungsbaus berücksichtigt, hat er doch eine ganz eigene Formensprache mit Wiedererkennungswert: Seine gefaltete Außenansicht wird zum Blickfang. Durch die glatte, filigrane Structural Glazing Fassade wird die schwebende Optik der pro Ebene in ganz unterschiedlichen Winkeln auskragenden Geschosse unterstützt. Auf Straßenniveau werden die Faltungen zur schützenden Überdachung für Passanten und lenken den Blick nach oben.

Qualitätvolles Erscheinungsbild

Um der vor- und zurückspringenden Fassadenfläche zusätzliche Dynamik zu verleihen, arbeiteten die Architekten mit strahlend weißen, unregelmäßig gekanteten Geschossbändern. Deren Oberflächen wurden vom Spezialisten für die Veredlung von Aluminiumbauteilen in der Fassade, HD Wahl, mit der Premium-Einbrennlackierung auf Nasslackbasis Duraflon versehen. Der hier eingesetzte Farbton Phönixweiß zeichnet sich dadurch aus, dass er feinste, silbrig schimmernde Metallicpartikel eingebunden hat und damit eine bewegte, diffuse Reflexion in den weißen Flächen erzeugt.

In der Straßenebene lenken die Faltungen der Fassade den Blick nach oben und werden zur schützenden Überdachung für Passanten. Foto: © Conné van d´Grachten/HD Wahl
In der Straßenebene lenken die Faltungen der Fassade den Blick nach oben und werden zur schützenden Überdachung für Passanten. Foto: © Conné van d´Grachten/HD Wahl

Je nach Lichteinfall glänzen die Bänder so mehr oder weniger stark metallisch. "Die weiße Beschichtung der horizontalen, gefalteten Bänder unterstützt die Wirkung des Gebäudes sehr gut", so Prof. Peter Schmitz. Neben den optischen Qualitäten hat Duraflon auch große Vorteile in puncto Nachhaltigkeit, einem Thema, das für die Knauber Unternehmensgruppe seit jeher zentral ist.

Das qualitätvolle Erscheinungsbild und die hohe UV-Beständigkeit von Duraflon orientieren sich dabei an der Lebensdauer der gesamten Fassade und bleiben langfristig unverändert erhalten. Der geringe Unterhaltsaufwand wirkt sich positiv auf die Ökobilanz der Fassade und auf den Geldbeutel des Bauherrn aus – mit Duraflon lackierte Fassaden müssen nur sehr selten gereinigt werden und verfügen über einen materialimmanenten Easy-to-Clean-Effekt.

Spannende Raumfolgen

Im Gebäudeinneren, das auf etwa 3000 Quadratmetern Mitarbeiterbüros, flexible Arbeitsplätze, einen großzügigen Empfangs- und Kundenbereich, einen Konferenz- sowie Veranstaltungs- und Sozialraum und drei Kommunikationsinseln beherbergt, entstehen durch die plastische Fassade spannende Raumfolgen. Diese setzen sich in einem offen gestalteten Treppenhaus mit skulpturalem Charakter fort, das die Geschosse von Alt- und Neubau miteinander verbindet.

Gerade bei Gebäuden, die einen repräsentativen Charakter haben, macht der Einsatz von Duraflon Sinn: Die Erweiterung der Knauber-Unternehmenszentrale wird nicht zuletzt durch die Auswahl des strahlenden Phönixweißtons, der dank Duraflon-Technologie jahrzehntelang unverändert bleibt, dauerhaft gepflegt und frisch wirken.

www.hdwahl.de

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