Symbolische Grundsteinlegung für den Schüco One Neubau (v. l.): Philipp Römer, Gesellschafter der Otto Fuchs Gruppe, Meinerzhagen; Dr. Ing. Hinrich Mählmann, persönlich haftender Gesellschafter der Otto Fuchs KG; Andreas Römer und Christiane Fuchs, Gesellschafter der Otto Fuchs Gruppe; Polier Michael Feismann von der Oevermann Hochbau GmbH, Gütersloh; Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter von Schüco; Philipp Neuhaus, CFO und Dr. Walter Stadlbauer, CTO/COO von Schüco.

Symbolische Grundsteinlegung für den Schüco One Neubau (v. l.): Philipp Römer, Gesellschafter der Otto Fuchs Gruppe, Meinerzhagen; Dr. Ing. Hinrich Mählmann, persönlich haftender Gesellschafter der Otto Fuchs KG; Andreas Römer und Christiane Fuchs, Gesellschafter der Otto Fuchs Gruppe; Polier Michael Feismann von der Oevermann Hochbau GmbH, Gütersloh; Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter von Schüco; Philipp Neuhaus, CFO und Dr. Walter Stadlbauer, CTO/COO von Schüco. (Foto: © Schüco International KG)

Grundsteinlegung für den Schüco One Neubau

Am 6. Mai leitete Schüco mit einer symbolischen Grundsteinlegung offiziell die Baumaßnahmen für den Schüco One Neubau ein.

Damit setzt das Unternehmen einen weiteren Meilenstein innerhalb des größten eigenen Neubau- und Sanierungsprojektes, für das insgesamt 95 Millionen Euro bereitgestellt werden. Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG, begrüßt von der Cube-Aussichtsplattform aus die Gäste und Bielefelder Belegschaft. Nach seiner Begrüßungsansprache versenkt er eine Zeitkapsel in den dafür vorgesehenen Hohlraum einer gemauerten Stele.

Während die Zeitkapsel in der Stele, die später an einem zentralen Ort auf dem Schüco Campus aufgestellt wird, stets verschlossen bleibt, soll eine beim Notar hinterlegte zweite Kapsel nach 25 Jahren durch die nachfolgende Schüco Generation geöffnet werden.

Die Kapseln enthalten beispielsweise aktuelle Tageszeitungen und Euro-Banknoten sowie je ein Arminia-Trikot mit Schüco Brustlogo. Und jeweils ein Smartphone mit Video-Botschaften der Geschäftsleitung und aufgezeichneten Visionen der Mitarbeiter über das Leben und Arbeiten im Jahr 2044.

Tradition und Moderne verschmelzen

Ein Blick auf das 1.100 Quadratmeter große Baustellen-Areal lässt erkennen, dass die Baumaßnahmen für den Schüco One Neubau gut voranschreiten. Die Bodenplatte ist bereits gegossen, die Schalungen für die Außenwände und den inneren Erschließungskern wurden gestellt und lassen bereits auf die spätere Dimension des Gebäudes schließen.

Bis Ende 2020 soll der vom renommierten Kopenhagener Architekturbüro 3XN geplante Neubau fertiggestellt sein. Eine „gläserne Brücke“ schafft die Verbindung zu dem bisherigen Hauptgebäude, das zunächst kernsaniert und zusammen mit dem Neubau die Unternehmenszentrale Schüco One bildet.

Systemtechnik und Nachhaltigkeit fusionieren

Die Baumaßnahmen für den Schüco One Neubau schreiten gut voran. Die Bodenplatte ist bereits gegossen, die Schalungen für die Außenwände und den inneren Erschließungskern wurden gestellt und lassen bereits auf die spätere Dimension des Gebäudes schließen. Foto: © Schüco International KG
Die Baumaßnahmen für den Schüco One Neubau schreiten gut voran. Die Bodenplatte ist bereits gegossen, die Schalungen für die Außenwände und den inneren Erschließungskern wurden gestellt und lassen bereits auf die spätere Dimension des Gebäudes schließen. Foto: © Schüco International KG

Die zum Einsatz kommenden Schüco Fassadenelemente zeigen die technischen und ästhetischen Möglichkeiten modernster Gebäudehaut: nach Süden hin geschlossen und nach Norden hin transparent. Das verhindert Aufheizen, optimiert die Energiegewinnung und lässt gleichzeitig viel Licht in die Büros. Zusätzlich sind die Schüco Produkte cradle to cradle-zertifiziert und damit besonders ressourcenschonend.

Viele der Baumaßnahmen führen zu einer höheren Gebäudequalität und zu Wohlbefinden der Nutzer. Dazu gehören beispielsweise hohe Tageslichtnutzung, extrem niedrige Schadstoffwerte weit unter den gesetzlichen Vorgaben und Barrierefreiheit in großen Teilen des Gebäudes.

Insofern strebt der Schüco One Neubau als Beleg für nachhaltige Planung, hochwertige Ästhetik, energiesparenden Betrieb und ein modernes Arbeitsumfeld eine bisher weltweit einmalige Kombination von drei Zertifizierungen an: nach LEED, BREEAM und DGNB.

Zentrales Rückgrat und Herz des Gebäudes

Im Gebäudeinneren verbindet ein über eine gläserne Kuppel belichtetes Atrium sieben Ebenen miteinander. Die Geschossebenen sind dynamisch übereinander geschichtet und springen dabei leicht vor und zurück.

Im Zusammenspiel der verschiedenen Elemente entsteht ein organisch fließendes Raumkontinuum mit überraschenden Sichtachsen durch das gesamte Gebäude. Besonderer Blickfang im Atrium ist die breite Treppe zum ersten Obergeschoss, die als Ort der Begegnung und Kommunikation dient.  

Neue Räume – neue Arbeitswelten

Der Schüco One Neubau bietet Raum für unterschiedliche Arbeitsformen und den dort ansässigen rund 270 Mitarbeitern die Chance, ihre Arbeit individuell und selbstbestimmt zu gestalten. In allen Bereichen des Gebäudes verfolgten die Architekten den Anspruch, Räume zu erschaffen, die den Dialog und Wissensaustausch der Mitarbeiter fördern.

Dafür verzichten sie auf Korridore: Die Mitarbeiter bewegen sich in einer Schleife um das zentrale Atrium, sodass ein kontinuierlicher Fluss ohne Sackgassen entsteht. Flexible Konferenzräume und abgetrennte Bereiche entlang der Außenfassade wiederum bieten die Möglichkeit, ungestört arbeiten oder telefonieren zu können.

www.schueco.de

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