Für ein neues Wohn- und Geschäftshaus in Friedrichshafen wurde der innovative Jalousiekasten nach Maß gefertigt und als Komplettlösung mit perfekt integrierter Engadiner Laibung geliefert.

Für ein neues Wohn- und Geschäftshaus in Friedrichshafen wurde der innovative Jalousiekasten nach Maß gefertigt und als Komplettlösung mit perfekt integrierter Engadiner Laibung geliefert. (Foto: © Matthias Mang/Joma)

Vollintegrierte Komponenten für die Beschattung

RTS Magazin - Aktuell

September 2022

Die perfekte Dämmung der Gebäudehülle ist das A und O für die Energie- und Nachhaltigkeitsbilanz eines Hauses.

Wer auf die gesamte Nutzungszeit die Energieverluste minimieren und sich von steigenden Energiepreisen unabhängig machen will, der muss mehr denn je Wärmebrücken so gut wie möglich ausschließen. Diesem Ansatz trägt die Joma Dämmstoffwerk GmbH mit Sitz in Holzgünz auf eine besondere Art und Weise Rechnung: Und zwar mit einem patentierten, passivhauszertifizierten Jalousiekasten sowie einem ebenfalls voll integrierbaren Rollladenkasten. Beide Verschattungssysteme sind komplett von der Joma-AirPor-Wärmedämmung umschlossen, so dass sich die Elemente nahtlos in Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) integrieren lassen.

Die Jalousie- und Rollladenkästen von Joma wurden speziell für die Anforderungen von Niedrigenergiehäusern und die Integration in Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) entwickelt. Weil sich die Elemente immer in der Dämmebene befinden, werden Wärmebrücken auf ein Minimum reduziert.

Um einen optimalen Anschluss an das Fensterprofil gewährleisten zu können, wird die Dämmung passgenau an das Profil angepasst. Mit einer minimalen Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,031 W/mK erreichen die Lösungen von Joma die Wärmeleitfähigkeitsstufe WLS 032 und damit den besten Wert aller derzeit am Markt befindlichen EPS-Systeme.

Zu 100 Prozent recyclingfähig

Beim Projekt in Ulm-Wiblingen ließen sich die vorgefertigten Jalousiekästen perfekt in die Fassade integrieren. Foto: © Matthias Mang/JomaBeim Projekt in Ulm-Wiblingen ließen sich die vorgefertigten Jalousiekästen perfekt in die Fassade integrieren. Foto: © Matthias Mang/Joma

In den Jalousie- und Rollladenkästen sind Dämmstoffplatten aus dem innovativen Material AirPor von Joma verbaut, das zu 98 Prozent aus Luft besteht und zu 100 Prozent recyclingfähig ist.

Die nachweislich hohe Öko- und Kosteneffizienz und das einfache Handling machen AirPor zu einem einzigartigen Werkstoff, der vielseitig einsetzbar, wasserabweisend, alterungsbeständig, standfest und maßstabil ist.

Hohe Stabilität durch P7-Zuschnitte

Sowohl für die Jalousie- als auch die Rollladenkästen von Joma gilt: Die Steifigkeit der Verschattungselemente wird durch zwei P7-Zuschnitte gewährleistet. Das sorgt nicht nur für Stabilität, sondern auch für die wichtige thermische Trennung und ermöglicht außerdem Zuführungen für notwendige Leitungen.

Die Innenseiten der Joma-Komponenten sind mit Premiumplatten kaschiert, was vor Insekten und Feuchtigkeit schützt. Jedes Element wird nach Maß gefertigt, wobei stets die Angleichung an das jeweilige Fensterprofil berücksichtigt wird. Zwei integrierte Anputzleisten sorgen für einen perfekten An¬schluss des Außen¬putzes.

Zur thermisch getrennten Montage wird das Jalousie- oder Rollladenkasten-Element zusätzlich zur Verklebung mit Montagewinkeln auf der oberen P7-Aussteifung und an der Massivwand verschraubt. Als Kasten lassen sich Joma-Verschattungssysteme bei Fassadendämmungen ab 180 Millimeter einbauen, als Schürze bereits ab 140 Millimeter.

Sogar komplett mit Engadiner Laibung angeliefert

Durch die volle Integration der Jalousiekästen in die Fassade lassen sich besonders raffinierte optische Akzente realisieren. Foto: © Matthias Mang/JomaDurch die volle Integration der Jalousiekästen in die Fassade lassen sich besonders raffinierte optische Akzente realisieren. Foto: © Matthias Mang/Joma

"Unsere Jalousie- und Rollladenkästen sind ein echter Renner und bieten auch jede Menge architektonische Freiheiten", sagt Joma-Geschäftsführer Matthias Mang und verweist auf ein tolles Referenzprojekt in Friedrichshafen. Beim Neubau eines fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses der Fränkel AG waren die Ansprüche besonders hoch: Eine Fassade mit Engadiner Laibung an den Fenstern und spitzwinkligen Ganzglasecken sollte es sein und die Verschattung musste unsichtbar in die Gebäudehülle integriert werden.

Das Spiel von Licht und Schatten durfte dabei nicht auf Kosten der Wärmedämmung gehen, denn der Neubau war schließlich als KfW-55-Effizienzhaus geplant. Die Lösung hatte Joma mit dem AirPor-Jalousiekasten.

Wärmetechnisch hochqualifizierte Gebäudehülle

Auch bei einem anderen Neubauprojekt, einem dreiteiligen Gebäudekomplex mit 39 Wohneinheiten in Ulm-Wiblingen, lieferte Joma jüngst insgesamt 320 Laufmeter des AirPor-Jalousiekastens. "Weil Joma die Komponenten nach unseren Vorgaben maßgefertigt anlieferte, ließen sie sich wärmbrückenfrei montieren. Nur so konnten wir eine wärmetechnisch hochqualifizierte Gebäudehülle nach dem KfW-55-Standard realisieren", sagt Wolfgang Eberhardt, Geschäftsführer der Eberhardt Immobilienbau GmbH aus Ulm.

Großes Potenzial sieht Matthias Mang für die Joma-Verschattungssysteme nicht nur im Neubau, sondern gerade auch in der Sanierung.

"Die Energiekosten werden auf absehbare Zeit weiter steigen. Umso wichtiger sind energetische Sanierungen, denn mit jeder Maßnahme macht man sich einen Schritt mehr unabhängig von diesen Preissteigerungen und kann die Energiekosten senken. Mit unseren Lösungen kann man hier Modernisierungsmaßnahmen realisieren, die nicht nur vom Dämmstandard her alle Anforderungen erfüllen, sondern auch noch mit einer optisch ansprechenden Fassadengestaltung glänzen. Das wird vor allem Architekten freuen", so Mang.


Weitere Informationen: www.joma.de

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