Carsten Mingo denkt das Thema „zweiter Rettungsweg“ stets mit.

Carsten Mingo denkt das Thema „zweiter Rettungsweg“ stets mit. (Foto: © Wir Elektronik)

Mehr Sicherheit bei elektronischen Rollläden

Interessieren sich Häuslebauer, Sanierer und Mieter für elektronische Rollläden, so kommt zwangsläufig die Frage auf: Was passiert eigentlich im Brandfall?

Können die komfortablen Helfer in der Ausnahmesituation reagieren – ganz besonders dann, wenn Rettungswege betroffen sind? Carsten Mingo, Inhaber eines Rollladenbaubetriebs, kennt diese Frage nicht nur, sondern hat auch eine praktikable Lösung im Einsatz. Damit verhilft er seinen Kunden seit Jahren zu Technik, die nicht nur nachhaltig ist, sondern die das Leben auch ein Stückchen sicherer macht.

Dabei ist es gleich, ob die optimale Lösung für einen Neubau, die Umwandlung eines handbetriebenen Gurtwicklers zu einer elektronischen Variante oder das Nachrüsten öffentlicher Gebäude oder Mietobjekte aufgrund gesetzlicher Bestimmungen gesucht wird. Immer denkt er auch das Thema "zweiter Rettungsweg" mit.

Jede Minute zählt

Der Grund ist schnell erklärt: Wenn bei einem Brand der übliche Zugang zu Gebäuden nicht passierbar ist, bleibt meist nur der zweite Rettungsweg aus dem Fenster, über die Terrasse oder den Balkon.

Gefährlich wird es, wenn dieser Weg von elektrisch betriebenen Rollläden versperrt wird und diese sich wegen eines brandbedingten Stromausfalls nicht mehr oder nur sehr schwer – zum Beispiel mittels Nothandkurbel – hochziehen lassen. Hierbei können lebenswichtige Minuten verloren gehen.

Eine komfortable Lösung

Um seine Kunden auch für den Ernstfall zu wappnen, greift Carsten Mingo gerne auf ein Produkt der Firma Wir Elektronik zurück. Die eUhr Smart Safe wird wie eine normale Rollladensteuerung in eine tiefe Unterputzdose montiert und an das 230-Volt-Stromnetz angeschlossen. Dabei ist sie Schalter, Zeitschaltuhr und Automatik-Schnittstelle in einem. Ein integrierter Akku ermöglicht bei Stromausfall, dass die angeschlossenen Rollläden bis zu 20 Mal geöffnet und geschlossen werden können.

Die Lösung wird wie eine normale Rollladensteuerung in eine tiefe Unterputzdose montiert und an das 230-Volt-Stromnetz angeschlossen. Foto: © Wir ElektronikDie Lösung wird wie eine normale Rollladensteuerung in eine tiefe Unterputzdose montiert und an das 230-Volt-Stromnetz angeschlossen. Foto: © Wir Elektronik

Carsten Mingo sieht in der Wir-Lösung gleich zwei Vorteile: "Zum einen ist der Einbau im Prinzip genauso einfach wie bei einer herkömmlichen Zeitschaltuhr. Ob ich einen 12-Volt-Motor einbaue oder einen herkömmlichen, spielt keine Rolle. Zum anderen ist der Akku in der Uhr integriert. Man muss ihn also nicht daneben an die Wand setzen und hat somit keine optischen Einbußen."

Zudem ergänzt er, dass sich die eUhr speziell bei Neubauten als vorteilhaft erweist: "Hier ist in den Rollladenkästen meist kein Platz. Daher ist es super, wenn alles in der Zeitschaltuhr integriert ist."

Eine clevere Alternative

Bei dem 37-jährigen Fachmann aus Bochum kommt die eUhr allerdings nicht nur für den zweiten Rettungsweg zum Einsatz. "Auch Kunden, die vom manuellen Betrieb auf elektronisch umsatteln oder die generell bei Stromausfällen ihre Rollläden bedienen wollen, verbaue ich gerne die eUhr. So müssen die Kunden nicht ein unschönes Gurtband installieren lassen und behalten zu jeder Zeit ihren Komfort."

Damit sei die Wir-Lösung, so betont es Mingo, wirklich für jeden, also vom 25-jährigen Häuslebauer hin zum 80-jährigen Mieter, eine schöne und nützliche Alternative. Bisher hieß es daher auch immer, wenn er nach ein paar Monaten seine Kunden anrief, um zu fragen, wie es läuft: "Es läuft!"

Akustischer Sensor erfasst Gefahrensituationen

Einzigartig bei der eUhr Smart Safe ist der akustische Sensor, der direkt in das Gerät integriert ist. Meldet ein im selben Raum angebrachter Rauchwarnmelder eine Gefahr, so wird dieses akustisch durch die eUhr Smart Safe registriert und eine Aktion ausgeführt: Wahlweise wird ein Rollladen oder die Sonnenschutzanlage nach oben oder unten gefahren.

Zudem kommunizieren mehrere eUhr Smart Safe oder auch Wir-Funksteuerungen über Funk miteinander. Wird in einem Raum ein Alarm ausgelöst, reagieren alle Steuerungen. Da hierfür weder zusätzliche Geräte noch Kabel erforderlich sind, ist die Installation der eUhr Smart Safe nicht nur enorm kostengünstig, sondern auch sehr kundenfreundlich.

Für alle gängigen Schalterprogramme

Wird in einem Raum ein Alarm ausgelöst, reagieren alle Steuerungen. Foto: © Wir ElektronikWird in einem Raum ein Alarm ausgelöst, reagieren alle Steuerungen. Foto: © Wir Elektronik

Das High-Tech-Produkt "Made in Germany" besteht aus einem Installationsgehäuse, worauf das Bedienteil mit einer Steckverbindung aufgesteckt wird. Dabei wird ein Frontblendenmaß von 50 x 50 Millimeter eingehalten, so dass sich die eUhr Smart Safe spielend in alle gängigen Standard-Schalterprogramme integrieren lässt.

Hinten am Installationsgehäuse befindet sich der Lithium-Polymer-Akku samt dazugehöriger Ladeelektronik. Sollte der Akku nach Jahren einmal nicht mehr über ausreichende Kapazität verfügen, so wird das durch ein optisches Signal angezeigt. Er lässt sich dann mit wenigen Handgriffen wechseln.

Anbindung an Smart Home-System

Die eUhr Smart Safe verfügt über eine programmierbare Zeitschaltuhr, die über Funk auch mit einem an der Fensterscheibe angebrachten Funk-Sonnen- und Dämmerungssensor oder einen Handsender gesteuert werden kann.

Ebenfalls kann über Funk die Einbindung ins Wir-Connect, eine Mediolabasierte Applikation für mobile Geräte, erfolgen, so dass auch Smart Home-Verknüpfungen kein Problem mehr sind.

www.wir-elektronik.de

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