Für die Kassettenmarkise hat der gesamte Prozess, von der Idee bis zum fertigen Produkt, rund zwei Jahre gedauert.

Für die Kassettenmarkise hat der gesamte Prozess, von der Idee bis zum fertigen Produkt, rund zwei Jahre gedauert. (Foto: © Markilux)

Kassettenmarkise MX-3: Von der Idee bis zur Serienreife

Ideen für neue Produkte fallen in der Regel nicht einfach vom Himmel und nur selten folgt eine Produktneuheit einer Vision in Reinform.

Vielmehr handelt es sich meist um einen längeren Prozess des genauen Beobachtens und Analysierens, aus dem etwas Neues entsteht. So beschreibt zumindest Markilux den Weg, den seine Produkte durchlaufen, bis sie auf den Markt kommen. Das gilt auch für die MX-3 des Markisenspezialisten. Entscheidend in diesem Prozess ist, die Produktidee immer vom Kunden aus zu denken.

Anfang 2019 ist die Kassettenmarkise MX-3 auf den Markt gekommen. Doch jedem neuen Modell geht laut Markilux zunächst ein längerer Prozess der Analyse voraus, bevor die Entwicklung beginnen kann.

Bedürfnisse der Kunden wahrnehmen

Für Michael Gerling ist es immer wieder spannend, ein neues Produkt bis zur Serienreife zu bringen. Foto: © MarkiluxFür Michael Gerling ist es immer wieder spannend, ein neues Produkt bis zur Serienreife zu bringen. Foto: © Markilux

"An der MX-3 haben wir von der Idee bis zur Serienproduktion fast zwei Jahre gearbeitet", erklärt Michael Gerling, Geschäftsführer für Technik und Produktion. Dabei reicht der eigentliche Beginn eines solchen Prozesses noch weiter zurück. Er startet damit, den Markt zu beobachten und die Bedürfnisse der Kunden wahrzunehmen. Denn alle Produkte werden laut Gerling aus deren Perspektive gedacht.

"Passende Ideen landen in unserer Entwicklungsrunde. Jeden Monat vergleichen wir sie mit der Nachfrage am Markt." Sobald sich eine Überschneidung zeigt wird geprüft, ob das eigene Know-how die beste, schnellste, innovativste und einzigartigste Produktidee hervorbringen kann. Gerling ergänzt: "Danach gehen wir ins Detail, indem wir Marktpreise, Stückzahlen und Werkzeugkosten ermitteln. Erst wenn Idee, Nachfrage, Alleinstellung und Kosten ein rundes Ganzes bilden, fällt der Startschuss und unsere Konstrukteure können loslegen."

Neue Farboptionen

Für die MX-3 stellte sich das Unternehmen zuvor die Frage, was eine neue Markise mitbringen sollte, um im Verkauf zu überzeugen. Die Entwickler waren sich schnell einig, dem Dreiklang von Technik, Form und Sonnenschutztuch einen speziellen Touch zu geben. Etwas, das es so noch nicht gegeben hat. Außerdem sollte sich das neue Modell gut individualisieren lassen.

"Dafür haben unsere Designer und Fachleute auf Messen und auf Reisen Trends nachgespürt und Anregungen für Markisen und Markisenstoffe gesammelt", erklärt Gerling. Aus diesem Pool an Inspiration hat sich schließlich eine konkrete Idee geformt, an der mehrere Abteilungen mitgewirkt haben. Man wollte eine Kassettenmarkise mit zeitlosem Design, die wenig Technik zeigt. Eine Markise, die mit ihrer Form und ganz besonders mit ihrer Farbe die Blicke auf sich zieht.

Geschwungene Frontblende als Novum

Denn sich durch Farbe zu definieren, ist laut Michael Gerling ein starker Trend. Er variiert zwischen dezenten und kräftigen Farben, die auffallen. "Das passt perfekt zu den Stilelementen des Portfolios unserer Firmengruppe", meint Michael Gerling.

Neben der Farbblende sollte das Modell auch ein neues Lichtelement bekommen. Foto: © MarkiluxNeben der Farbblende sollte das Modell auch ein neues Lichtelement bekommen. Foto: © Markilux

Und erklärt weiter: "Einerseits bieten wir schlichte Lounge-Farben bei den Markisen, kombiniert mit strukturierten, zeitlosen Uni-Tüchern. Andererseits gibt es aber auch eine Palette bunter Markisenstoffe, gepaart mit der Option, das Markisengestell mit farbigen Elementen kraftvoll zu betonen."

Genau hier wurde eine Stellschraube gefunden, um der neuen MX-3 ihren einzigartigen Look zu geben. In Form einer farbigen Blende, die die Kassette mit sanften Rundungen an den Seitenkappen fließend umläuft. Dieses Formelement, das es in acht Farben gibt, macht den Unterschied zu anderen Produkten aus. Es ist in dieser Art neu und zudem in seiner filigranen Bauweise technisch herausfordernd.

Auf Design und Komfort setzen

Wobei die Form der MX-3 ansonsten zeitlos sein sollte, die Gestalt grazil, mit großer Breite und geschickt verkleideten Trägerkonsolen. Neben der Farbblende sollte das Modell auch ein neues Lichtelement bekommen. Und zwar in Form einer LED Line oder wahlweise von LED Spots unter der Kassette.

"Beim Look und der Technik war uns erneut wichtig, auf Design und Komfort zu setzen. Allerdings unter der Vorgabe, dies mit einem attraktiven Marktwert zu verbinden. Denn gutes Design und Qualität sollten nicht nur im obersten Preissegment angesiedelt sein", sagt Gerling. Um solche Ideen für neue Produkte zu visualisieren und um sich über Maße und Proportionen klar zu werden, kommt bei Markilux seit einigen Jahren 3D-Druck zum Einsatz.

Gut 40 Schritte bis zum neuen Produkt

Das beschleunigt die Konstruktionsphase. Stehen Form, Maße und Design dann fest, so folgen erste Prototypen, begleitet von einer Vielzahl an korrigierenden Schritten in der Feinkonstruktion sowie von Tests im eigenen Prüflabor.

"Bei der MX-3 waren es rund 40 Prozess-Schritte bis zur Serienreife. Es ist jedes Mal ein langer Weg, ein Produkt zu entwickeln und es ist immer wieder spannend, irgendwann das Ergebnis zu sehen. Darauf arbeitet ein gut eingespieltes Team lange hin. Wenn dann etwas dabei herauskommt wie die MX-3, hat sich der Aufwand für uns gelohnt", so Gerling.

www.markilux.com

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