Am 21. März 2023 veranstaltet die European Solar Shading Organisation, kurz ES-SO, den ersten weltweiten Sonnenschutztag.

Am 21. März 2023 veranstaltet die European Solar Shading Organisation, kurz ES-SO, den ersten weltweiten Sonnenschutztag. (Foto: © ES-SO)

Erster "Global Shading Day“

Am 21. März 2023 veranstaltet die European Solar Shading Organisation, kurz ES-SO, den ersten weltweiten Sonnenschutztag, den "Global Shading Day".

An diesem Tag sollen Öffentlichkeit und Politikverantwortliche weltweit über die Vorteile von Sonnenschutzanlagen für Mensch, Umwelt und Natur informiert werden. Gleichzeitig werden verpflichtende, gesetzliche Standards für Sonnenschutz in der Bauindustrie gefordert, um den unvermeidlichen Klimawandel zu verlangsamen.

Am 21. März ist Frühlingsanfang. Anlass genug, dass wir uns alle über die Frühlingssonne freuen. Gleichzeitig werden wir alle uns mehr und mehr der Gefahren bewusst, die der Klimawandel mit sich bringt. Da helfen Sonnenschutzanlagen, die Überhitzung von Gebäuden zu vermeiden und gleichzeitig die Erderwärmung durch geringeren Energieverbrauch für Klimaanlagen zu verringern.

Einsparpotentiale von bis zu 285 Milliarden Euro

Eine wissenschaftliche Studie belegt, dass Sonnenschutz an Gebäuden die CO2-Emissionen um bis zu 100 Millionen Tonnen reduzieren könnte. Foto: © ES-SOEine wissenschaftliche Studie belegt, dass Sonnenschutz an Gebäuden die CO2-Emissionen um bis zu 100 Millionen Tonnen reduzieren könnte. Foto: © ES-SO

ES-SO, die europäische Dachorganisation der Sonnenschutz-Industrie, belegt dies auch mit Zahlen und Fakten, die für sich sprechen: Eine wissenschaftliche Studie des Institutes Guidehouse belegt, dass Sonnenschutz an Gebäuden die CO2-Emissionen um bis zu 100 Millionen Tonnen reduzieren könnte. Gleichzeitig könnten bis zum Jahr 2050 Einsparpotentiale von bis zu 285 Milliarden Euro mobilisiert werden, da die Energie für die Kühlung von Gebäuden um bis zu 60 Prozent gesenkt werden könnte.

In Europa sind Gebäude nach wir vor die größten Energieverbraucher, verantwortlich für etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs und 36 Prozent der Treibhausgasemissionen. Wenn wir nicht sofort entsprechende Maßnahmen ergreifen, werden Klimawandel und Hitzewellen die Anzahl von Gebäuden bis zum Jahr 2050 um 60 Prozent steigern, die aktive Kühlung durch Klimaanlagen benötigen.

Verpflichtende Standards

Wenn automatisierte Sonnenschutzanlagen in das Gebäudemanagement-System integriert werden, steuern sie Temperatur und Licht auf intelligente Art und Weise. Diese nachhaltigen, passiven Kühlsysteme helfen auch, das Tageslicht aktiv zu steuern und zu regulieren. Denn einerseits macht Tageslicht gesund und glücklich. Es kann aber gerade bei älteren Menschen durch Überhitzung der Innenräume schädliche Auswirkungen nach sich ziehen. Daher fordert ES-SO verpflichtende Standards für Sonnenschutz an Gebäuden innerhalb der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD = Energy Performance of Buildings Directive).

Der Global Shading Day soll den Anstoß geben, die zahlreichen Vorteile von Sonnenschutz mit Fachleuten der Branche aktiv zu entdecken. Die nationalen Branchenverbände, Sonnenschutzhersteller und -fachhändler in ganz Europa werden Events und Aktivitäten in der Woche um den 21. März 2023 organisieren und auf den Global Shading Day hinweisen.


Weitere Informationen: www.es-so.com

Das könnte Sie auch interessieren: