Montageschritt 1: Eine Bohrlehre sichert den exakten Sitz der Durchgangsbohrung sowie das mittige Treffen des Schraubkanals.

Montageschritt 1: Eine Bohrlehre sichert den exakten Sitz der Durchgangsbohrung sowie das mittige Treffen des Schraubkanals. (Foto: © Foppe+Foppe)

Befestigung in drei Schritten

Eigentlich handelt es sich nur um einen einfachen Bolzen. Um die statischen Anforderungen zu erfüllen sind beim Einsetzen des Foppe Sonnenschutzbolzens jedoch mehrere Punkte zu beachten.

Foppe hat mit seinem Know-how eine praxisgerechte Lösung entwickelt: In drei Schritten ist der Bolzen gesetzt.

Schritt 1: Ins Schwarze getroffen

Montageschritt 2: Die Einschraubhilfe ermöglicht die zeitsparende und winkelexakte Montage des Sonnenschutzbolzens. Foto: © Foppe+FoppeMontageschritt 2: Die Einschraubhilfe ermöglicht die zeitsparende und winkelexakte Montage des Sonnenschutzbolzens. Foto: © Foppe+Foppe

Der Bolzen muss exakt auf dem mittig positionierten Schraubkanal des Grundprofils platziert werden. Über eine spezielle, der Deckschale aufgesetzten Bohrlehre mit gehärteten Bohrbuchsen wird die Deckschale exakt mittig über dem Schraubkanal durchbohrt.

Gleichzeitig wird das Bohrloch bis zum Schraubkanal vom Pressprofil freigelegt. Zwei gehärtete Bohrbuchsen stehen zur Verfügung: Bei Bedarf kann vorgebohrt werden, ansonsten wird direkt auf die erforderlichen 12,5 Millimeter durchgebohrt.

Schritt 2: Mehrere Schritte in einem

Montageschritt 3: Dichtring und Unterleg­scheibe werden mit einer beiliegenden Mutter gegen das Deckprofil geschraubt. Foto: © Foppe+FoppeMontageschritt 3: Dichtring und Unterleg­scheibe werden mit einer beiliegenden Mutter gegen das Deckprofil geschraubt. Foto: © Foppe+Foppe

Mit einer praktischen Drehmoment-Einschraubhilfe wird die gewindefurchende Spitze des Sonnenschutzbolzens direkt in den Schraubkanal des Grundprofils eingedreht. Das voreingestellte Drehmoment von 8 Nm gewährleistet das gemäß Zulassung erforderliche Anzugsmoment des Bolzens und verhindert gleichzeitig ein Ausreißen des Gewindegangs im Grundprofil.

Die Einschraubhilfe wird direkt in den Akkuschrauber eingesetzt und kann selbstlösend leicht wieder vom eingedrehten Bolzen abgezogen werden.

Schritt 3: Aller guten Dinge sind drei

Abschließend werden der Dichtring sowie die Unterlegscheibe aufgesetzt und mit einer Mutter M8 gegen das Deckprofil leicht angepresst. Die Mutter dient zugleich als Konterauflage und Abstandsbegrenzung für das Sonnenschutz-Element.

Ein statisch geprüfter Allrounder

Der neue Sonnenschutzbolzen ermöglicht auch nachträglich eine wirtschaftliche Montage von Sonnenschutzkästen. Deckschale und Klemmleiste müssen nicht demontiert werden. Foto: © Foppe+FoppeDer neue Sonnenschutzbolzen ermöglicht auch nachträglich eine wirtschaftliche Montage von Sonnenschutzkästen. Deckschale und Klemmleiste müssen nicht demontiert werden. Foto: © Foppe+Foppe

Mit dem Sonnenschutzbolzen reagiert Foppe auf die zunehmende Anforderung, bestehende Fassaden mit einem Sonnenschutz nachzurüsten. Doch auch bei Neubauten ist dieser eine wirtschaftliche Befestigungslösung. Unterschiedliche Längen ermöglichen eine Abstimmung auf die – je nach eingesetzter Glasstärke – unterschiedlichen Abstände vom Schraubkanal zur äußeren Deckschale. Die Deckschale selbst wird kraftentkoppelt und dennoch wind- und schlagregendicht durchdrungen.

Das komplette Set besteht aus Bolzen, Dichtungsring, Unterlegscheibe und Mutter. Das System eignet sich für alle gängigen Aluminium-Fassadensysteme wie zum Beispiel Schüco, Heroal oder Kawneer.

Um den Anforderungen der verschiedenen Hersteller von Beschattungen nachzukommen, wurde eine Basisprüfung der möglichen Zug- und Querkräfte als auch Eigenlast bei der IFBT GmbH (Institut für Fassaden- und Befestigungstechnik) in Leipzig beauftragt und erfolgreich bestanden.


Weitere Informationen: foppe.de

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