Nach einer kompletten Dachabtragung wurde das Verwaltungsgebäude um ein zusätzliches Stockwerk in Form einer Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Aluminium und Glas erweitert. (Foto: © Schlotterer)

Nach einer kompletten Dachabtragung wurde das Verwaltungsgebäude um ein zusätzliches Stockwerk in Form einer Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Aluminium und Glas erweitert. (Foto: © Schlotterer)

Schlotterer schafft Raum für 40 neue Arbeitsplätze

Glas+Rahmen - Aktuell

November 2017

Nach über sechs Monaten Umbauarbeiten war es soweit: Am 13. Oktober wurde das modernisierte Verwaltungsgebäude der Schlotterer Sonnenschutz Systeme GmbH von seinen Mitarbeitern bezogen.

Die Investitionssumme für die Aufstockung und Sanierung betrug 3,3 Mio. Euro und schuf Platz für 40 neue Mitarbeiter. Der Salzburger Marktführer für außenliegenden Sonnenschutz ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und hat 2016 sogar das erfolgreichste Jahr seiner Firmengeschichte geschrieben. Dies spiegelt sich auch in der Mitarbeiteranzahl wieder: Alleine im letzten Jahr erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter um 30 Personen, wodurch Schlotterer heute mittlerweile über 400 Menschen Arbeit bietet.

Dem erhöhten Platzbedarf hat das Unternehmen durch die Aufstockung des Verwaltungsgebäudes und der Generalsanierung von Erdgeschoss und erstem Stockwerk Rechnung getragen. Durch diese baulichen Maßnahmen konnte die Gesamtkapazität des Verwaltungsgebäudes auf 120 Personen erweitert werden.

Investition in die Zukunft

"Wachstum braucht Raum", ist DI Peter Gubisch, Geschäftsführer von Schlotterer, überzeugt. "Wir wollten durch ein modernes Bürokonzept ein ideales Arbeitsumfeld und gleichzeitig mehr Platz für den gestiegenen Personalbedarf schaffen. Es war uns wichtig, bereits heute die Kapazitäten für das Wachstum der Zukunft vorzusehen. Unser räumliches Erweiterungskonzept berücksichtigt bereits Arbeitsplätze für 20 zukünftige Mitarbeiter", erklärt Gubisch.

Das Bauvorhaben begann im April 2017 und wurde mit dem Halleiner Architekturbüro Salmhofer umgesetzt. Nach einer kompletten Dachabtragung wurde ein zusätzliches Stockwerk in Form einer Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Aluminium und Glas aufgebaut. Damit erhielt das Gebäude, das seit seiner Errichtung im Jahr 1991 nicht mehr baulich verändert wurde, eine neue zeitgemäße Optik. Mit der Planung und Gestaltung der Innenräume wurde die Innenarchitektin Jeannine Denk beauftragt.

Modernes Bürokonzept mit Kommunikationszonen

Die Gestaltung des Innenraums orientiert sich an den Prinzipien derzeit aktueller Bürokonzepte und vermittelt Modernität und Innovation. "Die wesentliche Neuerung ist die Schaffung sogenannter Kommunikationszonen. Sie verstehen sich als Orte der Begegnung, in denen abseits der normalen Gemeinschaftsarbeitsplätze ein informeller und lockerer Austausch zwischen Mitarbeitern stattfinden soll", erklärt Jeannine Denk, die Innenarchitektin des Projekts.

Diese Mittelzonen heben sich sowohl vom Mobiliar, als auch farblich von den allgemeinen Bereichen ab. "Wir wollten Bereiche schaffen, in denen Mitarbeiter aus ihrem gewohnten Umfeld heraustreten können, um sich in angenehmer Atmosphäre besser auszutauschen. Der Gemeinschaftsgedanke findet sich auch in der Wandlung von Einzelarbeitsplätzen zu modernen Gemeinschaftsarbeitsplätzen wieder", ergänzt Geschäftsführer DI Peter Gubisch.

Bessere Lärmdämmung

Die bestehende Möblierung wurde durch moderne Büromöbel in klaren Schwarz-Weiß-Tönen ergänzt. Sämtliche Büroflächen wurden mit einer speziellen Akustikdecke zur besseren Lärmdämmung ausgestattet. Neu gestaltet wurde auch der Schauraum für Produktpräsentationen und Schulungen im Erdgeschoss mit einer offenen Lounge und eigenem Bistro.

Im sechsmonatigen Bauzeitraum siedelten ungefähr 60 Mitarbeiter der betroffenen Verwaltungsabteilungen (Marketing, Verkaufsinnendienst, Technik, Forschung & Entwicklung, Personalabteilung und Buchhaltung, IT, Einkauf) inklusive der Geschäftsleitung in ein eigens installiertes Containerdorf über.

Schlotterer Sonnenschutz Systeme GmbH

Kommentar schreiben

Das könnte Sie auch interessieren: