Nicole Küwen (rechts), stellvertretende Personalleiterin beim Emsdettener Markisenhersteller markilux und Mechtild Sitte-Westrick, Schulleiterin der Alexander von Humboldt Schule aus Rheine in Westfalen, sind eine langfristige Kooperation eingegangen, um Schülern den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Die Kooperation ist Teil des Projektes

Nicole Küwen (rechts), stellvertretende Personalleiterin beim Emsdettener Markisenhersteller markilux und Mechtild Sitte-Westrick, Schulleiterin der Alexander von Humboldt Schule aus Rheine in Westfalen, sind eine langfristige Kooperation eingegangen, um Schülern den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Die Kooperation ist Teil des Projektes "Partnerschaft Schule - Betrieb" der Industrie- und Handelskammer Westfalen. (Foto: © Markilux)

Unternehmen als praxisnaher Lernort

Glas+Rahmen - Aktuell

April 2019

Partnerschaften sind dazu da, voneinander zu lernen und ein Stück Weg gemeinsam zu gehen. Das werden künftig auch der Markisenhersteller markilux und die Alexander von Humboldt Schule aus Rheine.

Als Teil des Projektes "Partnerschaft Schule - Betrieb" der Industrie- und Handelskammer Westfalen (IHK), haben sie kürzlich eine Kooperation geschlossen, um Schülern den Einstieg in den Beruf zu erleichtern.

Schule und Arbeit sind zwei völlig fremde Welten. Für junge Menschen ist es daher nicht einfach, sich für einen Beruf zu entscheiden. Um hier eine Brücke zu schlagen, hat die IHK Westfalen das Projekt "Partnerschaft Schule - Beruf" ins Leben gerufen.

Es bringt Unternehmen und Schulen zusammen, um Schülern früh einen Einblick ins Arbeitsleben zu geben und zu zeigen, wie Unternehmen funktionieren. Markisenspezialist markilux ist eines der Unternehmen, das sich als außerschulischer Lernort anbietet. Gemeinsam mit der Alexander von Humboldt Schule aus dem münsterländischen Rheine ist es eine langfristige Kooperation eingegangen.

Projekt zahlt sich für beide Parteien aus

Nicole Küwen, stellvertretende Personalleiterin bei markilux, sieht hierin für beide Seiten eine Menge Potential: "Ich glaube, dass es für Schüler hilfreich ist, Unternehmen aus einer für sie sicheren Perspektive heraus kennenzulernen. Das baut Hemmungen ab, wenn es darum geht, sich später zu bewerben und man sieht, welche Berufe und Karrierewege es gibt."

Laut Küwen erleichtert dies die Berufswahl. Aus ihrer Sicht profitiert aber auch das Unternehmen von einer solchen Kooperation. Denn man treffe auf mögliche Auszubildende, könne sich als Arbeitgeber in der Region präsentieren und würde mehr vom Schulalltag mitbekommen.

Der praxisnahe Weg zum passenden Beruf

Zu den gemeinsamen Aktionen, die Teil der Kooperation sind, gehören für markilux: Betriebsbesuche, Praktika im Unternehmen, das Vorstellen von Berufen, Trainings, um sich richtig zu bewerben und die Teilnahme an so genannten MINT-Rallyes. Hierbei soll das Interesse der Schüler an technischen und naturwissenschaftlichen Ausbildungswegen geweckt werden.

"Nicht jeder weiß genau, wo seine Potentiale liegen. Mit unseren Angeboten möchten wir jungen Leuten den Rücken stärken und ihnen dabei helfen, den für sie passenden Beruf zu finden", sagt Nicole Küwen. Das ist im Sinne des IHK-Projektes, dessen Ergebnisse regelmäßig geprüft werden, um es weiterzuentwickeln. Denn sein Ziel lautet, möglichst vielen Jugendlichen die Chance auf einen Berufsabschluss zu geben.

Ein großer Vorteil des Projektes bestehe auch darin, sich einem späteren Beruf auf eine praxisnahe Art zu nähern. Dadurch könnten Schüler besser entscheiden, ob ein Beruf zu ihnen passt. Zudem erweitert das Projekt laut Küwen das Schulangebot: "Wir unterstützen die Lehrer dabei, den Unterricht zu gestalten, bieten auch ihnen einen Blick hinter die Kulissen und einen weiteren außerschulischen Lernort."

www.markilux.com

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