Die Glaser und Glasappartebauer umrahmt von Studíendirektor Burkhard Meuser (links) und  Klassenlehrerin Kerstin Schaus (rechts oben) , Studiendirektor Holger Schmidt und Bürgermeister Michael Ruoff.

Die Glaser und Glasappartebauer umrahmt von Studíendirektor Burkhard Meuser (links) und Klassenlehrerin Kerstin Schaus (rechts oben) , Studiendirektor Holger Schmidt und Bürgermeister Michael Ruoff. (Foto: © Glasfachschule Hadamar / Reiner Eul)

Neue Fachkräfte für das Handwerk

Insgesamt 20 frischgebackene, dem Gesellen gleichgestellte, Handwerkerinnen und Handwerker konnte die Staatliche Fachschule Weilburg-Hadamar, Standort Glasfachschule Hadamar, in einer Feierstunde verabschieden.

Unter Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften versammelten sich die Absolventinnen und Absolventen in Begleitung ihrer Partner, Eltern und Geschwister in der Mehrzweckhalle der Glasfachschule. Auch das Kollegium der Glasfachschule war nahezu vollständig vertreten.

Gebührend gefeiert wurden vier Glaser/Innen, sechs Glasapparatebauer/Innen und zehn Glasveredlerinnen der Fachrichtungen Glasmalerei und Kunstverglasung sowie Kanten- und Flächenveredlung.

Das bunte Programm, durch das Klassenlehrer Andreas Otto führte, nahm seinen Auftakt mit einer Ansprache von Studiendirektor Holger Schmidt, dem kommissarischen Leiter der Staatlichen Fachschule Weilburg-Hadamar. Dieser beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Abschluss in den handwerklich anspruchsvollen Glasberufen, welche ein hohes Maß an theoretischen und praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten erfordern.

Nach vorne in die Zukunft schauen

Die Glasverdler der Fachrichtungen Glasmalerei und Kunstverglasung und Kanten- und Flächenveredlung umrahmt von Studíendirektor Burkhard Meuser (links) und Klassenlehrer Andreas (rechts unten kniend) , Studiendirektor Holger Schmidt und Bürgermeister Michael Ruoff. Foto: © Glasfachschule Hadamar / Reiner EulDie Glasverdler der Fachrichtungen Glasmalerei und Kunstverglasung und Kanten- und Flächenveredlung umrahmt von Studíendirektor Burkhard Meuser (links) und Klassenlehrer Andreas (rechts unten kniend) , Studiendirektor Holger Schmidt und Bürgermeister Michael Ruoff. Foto: © Glasfachschule Hadamar / Reiner Eul

Mit dem indischen Gleichnis „Tempel der tausend Spiegel“ ermunterte er die Junghandwerkerinnen und Junghandwerker zum positiven Denken. „Wer positiv denkt geht mutiger, freundlicher, entspannter und glücklicher durchs Leben“ und wünschte allen ganz viel Glück.

Studiendirektor Burkhard Meuser, der Standortleiter der Hadamarer Glasfachschule, würdigte das Durchziehen der dreijährigen Ausbildung und betonte den aktuellen Fachkräftemangel, der den Gesellinnen und Gesellen gute Aussichten verspricht. Mit dem Song „An guten Tagen“ von Johannes Oerding forderte er auf - den Corona-Zeiten zum Trotz - nicht nach hinten zu schauen, sondern nach vorne in die Zukunft.

Bedeutung der Glasfachschule unterstrichen

Er wünschte den jungen Erwachsenen zahlreiche dieser „guten Tage“ in ihrer beruflichen Zukunft, die eventuell zu einer Weiterbildung zum Techniker oder Meister nach Hadamar zurückführe. Im Hinblick auf die Unterstützung der Politik für „Start-Up-Unternehmen“ ermunterte er auch zum Schritt in die Selbstständigkeit – über ein Ansiedeln von Betrieben der Glasbranche im Hadamarer Raum würde sich die Glasfachschule ganz besonders freuen.

Auch der Hadamarer Bürgermeister, Michael Ruoff, ließ es sich nicht nehmen persönlich in Form einer kleinen Ansprache und einer Spende für den Förderverein zu gratulieren und so die Bedeutung der Glasfachschule für die Stadt Hadamar zu unterstreichen.

Durch gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Besuche an der französischen Partnerschule im französischen Yzeure oder auch Kraft seines Amtes als 1. Vorsitzender des Trägervereins des Hadamarer Glasmuseums bestehe hier eine ganz besondere Verbindung.

Ehrung der Jahrgangsbesten

Ehrung der Jahrgangsbesten: Marla Hammerdinger, Maria Voß, Sarah Hunnenmörder und Delia Stünitz (v.l.n.r.). Foto: © Glasfachschule Hadamar / Reiner EulEhrung der Jahrgangsbesten: Marla Hammerdinger, Maria Voß, Sarah Hunnenmörder und Delia Stünitz (v.l.n.r.). Foto: © Glasfachschule Hadamar / Reiner Eul

Im Anschluss an die dann folgende Zeugnisvergabe durch die Klassenlehrer Kerstin Schaus und Andreas Otto wurden die jeweils Besten der vier unterschiedlichen Ausbildungsberufe geehrt:
– Glasapparatebauerin Maria Voß, Durchschnittsnote 1,0
– Glaserin Sarah Hunnenmörder, Durchschnittsnote 2,3
– Glasveredlerin, Fachrichting Kanten- und Flächenveredlung Delia Stünitz, Durchschnittsnote 1,2
– Glasveredlerin, Fachrichtung Glasmalerei und Kunstverglasung, Marla Hammerdinger, Durchschnittsnote 1,1

Mit der Möglichkeit, die wahrhaft sehenswerten Gesellenstücke anzuschauen und bei Sekt, Kaffee und Kuchen noch ein wenig zu verweilen, schloss der offizielle Teil der Veranstaltung.

Weitere Informationen: www.glasfachschule-hadamar.de

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