(Foto: © Netzwerk Zuhause sicher e. V.)

Einbruchschutz in besonderen Zeiten

Corona verändert unser Leben in allen Bereichen. Für vieles, was vor wenigen Wochen noch völlig normal und selbstverständlich erschien, müssen heute ganz neue Wege gefunden werden. Das gilt auch für den Einbruchschutz.

Erfolgreicher Einbruchschutz beginnt in der Regel mit einer polizeilichen Beratung. Die polizeilichen Fachberater informieren zu Täterarbeitsweisen, Schwachstellen an Haus und Wohnung, richtigem Verhalten und sinnvoller Sicherungstechnik.

Sie zeigen wirksame Sicherungskonzepte auf und erklären anschaulich, wie Einbruchschutz aussehen kann. In Zeiten von Corona, in denen persönliche Kontakte auf ein Minimum beschränkt werden müssen, können digitale Informationsangebote die polizeiliche Beratungsmöglichkeiten erweitern.

Digitaler Einbruchschutz-Kompass

Angepasst an die eigene Wohnsituation gibt der Einbruchschutz-Kompass Empfehlungen zu technischen Sicherungen und richtigem Verhalten. Das Online-Tool des gemeinnützigen Netzwerkes "Zuhause sicher" führt in wenigen Minuten intuitiv durch kurze bebilderte Antwortmöglichkeiten zu einer individuellen Übersicht polizeilicher Empfehlungen zum Einbruchschutz.

Gleichzeitig liefert der "Zuhause sicher"-Einbruchschutz-Kompass die Möglichkeit, sich auch die Kontaktdaten der nächstgelegenen polizeilichen Beratungsstelle anzeigen zu lassen: www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz-kompass

Einbruchschutz-Leitfäden als E-Paper

In den "Zuhause sicher"-Leitfäden zum mechanischen und zum elektronischen Einbruchschutz sind die polizeilichen Empfehlungen zu mechanischer Nachrüstung, neuen Fenstern und Türen, Biometrie, Alarmanlagen, SmartHome und Anwesenheitssimulation anschaulich illustriert zusammengestellt. Neben der Papierform sind die Leitfäden als E-Paper einsehbar: www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/minibuch-leitfaeden

Einbruchschutz-Informationen per Website

Neutral und auf der Basis der polizeilichen Empfehlungspraxis möchte "Zuhause sicher" fachkompetenter und verlässlicher Informationsgeber rund um Einbruchschutz für Wohngebäude sein.

Die "Zuhause sicher"-Homepage bietet für jedes Themenfeld eine eigene Seite von A wie Alarmanlage über F wie Fenster bis Z wie Zutrittskontrolle. Mythen und Vorurteile – etwa wie "Bei mir ist nichts zu holen" – werden unter die Lupe genommen und neben Tipps zu Sicherungstechnik auch richtiges Verhalten aufgezeigt. Ergänzend sind Informationen zu Fördermitteln, aber auch zu Brandschutz und z. B. Trickdiebstahl aufrufbar: www.zuhause-sicher.de

Netzwerk "Zuhause sicher"

Das Netzwerk "Zuhause sicher" ist ein gemeinnütziger Verein, der Mieter und Eigentümer für die Wichtigkeit und Wirksamkeit von Einbruchprävention sensibilisieren und zuverlässige Informationen rund um Einbruchschutz und Brandschutz in Wohngebäuden zur Verfügung stellen möchte.

In über 500 Partnerschaften engagieren sich Polizei, Kommunen, Handwerk, Versicherungswirtschaft und Industrie gemeinsam auf der Basis der polizeilichen Empfehlungspraxis für Einbruchprävention. "Zuhause sicher" wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Landespreis für Innere Sicherheit und dem Diplom des European Public Sector Award.

Weitere Informationen:www.zuhause-sicher.de

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