Corona-Schutzwand aus Glas.

Corona-Schutzwand aus Glas. (Foto: © Glas Wulfmeier)

Corona-Schutz mit Securit Glaswand

Glas+Rahmen - Aktuell

September 2020

Als Schutz vor Tröpfcheninfektionen sind Abtrennungen aus Einscheibensicherheitsglas ESG den einfachen Kunststoffabdeckungen deutlich überlegen.

Wegen der aktuellen Gefährdung durch das Coronavirus SARS-CoV-2 werden in vielen Ladengeschäften, aber auch bei Banken, Behörden und anderen Institutionen transparente Aufsteller oder Abtrennungen als Tröpfchenschutz eingebaut.

Derzeit handelt es sich vor allem um schnell zu montierende, dabei aber mehr oder minder provisorische Abtrennungen aus Plexiglas. Dauerhafter, sicherer und nicht zuletzt auch ästhetischer kann der Gesundheitsschutz jedoch mit vorgespanntem ESG wie Securit sichergestellt werden.

Schwachpunkte von Kunststoffwänden

Glasabtrennungen sind beim Schutz vor Covid-19-Viren deutlich wirksamer und hygienischer als transparente Kunststoffe. Foto: © Saint-GobainGlasabtrennungen sind beim Schutz vor Covid-19-Viren deutlich wirksamer und hygienischer als transparente Kunststoffe. Foto: © Saint-Gobain

Wichtiges Argument ist dabei die Sicherheit der Mitarbeiter an Theken, Tresen oder Kassen: Nur Glas bietet die Gewähr einer wirksamen Desinfektion, wie die Fachzeitschrift "Journal of Hospital Infection" in ihrer Ausgabe vom März 2020 ausdrücklich betont: "Transparente Kunststoffe wie Acrylglas halten der Behandlung mit den gegen Covid-19-Virus wirksamen Substanzen nicht stand. Durch die Desinfektion mit den für die Covid-19-Virus-Bekämpfung geeigneten Mitteln, 62 bis 71 Prozent Ethanol und 0,1 Prozent Natriumhypochlorit, werden diese Kunststoffe geschädigt."

In der Folge entstehen feine Risse im Kunststoff, die nicht nur ein ästhetisches Problem darstellen, sondern auch die Einhaltung der hygienischen Mindeststandards verhindern. Glas hingegen kann problemlos und regelmäßig mit hochkonzentriertem Alkohol (Ethanol) sowie dem auch als Bleichmittel verwendeten Natriumhypochlorit gereinigt werden.

Gehärtetes Glas ist dauerhaft einsetzbar

Glasverarbeiter, die derzeit Anfragen nach einem Tröpfchenschutz für Informationstresen und Verkaufseinrichtungen erhalten, sollten ihre Kunden auf diese Reinigungsproblematik, aber auch auf die Frage der Dauerhaftigkeit hinweisen. Denn die Schutzmaßnahmen werden voraussichtlich für eine längere Zeit benötigt, ehe flächendeckend Impfstoffe und Behandlungsmittel gegen Corona zur Verfügung stehen.

Der Bedientresen oder Kundenempfang etwa in einer Bank oder einem Autohaus, aber auch die Supermarktkasse oder die Friseurtheke sollten darum statt Provisorien eine hygienisch sichere und ästhetisch anspruchsvolle Corona-Schutzwand aus Glas erhalten, als Langzeit-Lösung mit Securit.

Das gehärtete Glas ermöglicht die wiederkehrende Säuberung mit Desinfektionsmitteln und zeigt auch nach längerer Benutzung keine hygienisch bedenklichen Kratzer oder Risse in der Oberfläche.

Weitere Informationen: www.saint-gobain.com
www.climaplus-securit.com

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