(Foto: © Bohle AG)

Bohle zieht Messeteilnahmen in 2020 zurück

Wegen des Coronavirus wurden bereits drei Messen, an denen die Bohle AG in diesem Frühjahr teilnehmen wollte, abgesagt bzw. verlegt. Nun zieht das Unternehmen Konzequenzen.

Abgesagt bzw. verschoben worden seien bereits die Eisenwarenmesse in Köln, die ChinaGlass in Shanghai und auch die Fensterbau Frontale in Nürnberg. Bei Bohle, einem der führenden Anbieter von Werkzeugen, Maschinen und Verbrauchsmaterialien für die Glasbearbeitung und Veredlung, würde nun dieser Tage die intensive Vorbereitungsphase für die weltweit größte Glasmesse, die glasstec, sowie für die GlassBuild in Las Vegas beginnen, jedoch nimmt man von diesem Vorhaben aktuell Abstand, heißt es in der Pressemitteilung von 20. März.

Die Messeplanungen für 2020 seien größtenteils bis auf Weiteres eingefroren. Einzig auf der glasstec werde das Unternehmen mit einem geänderten Konzept auftreten:

Zur glasstec nur im Rahmen von "Handwerk live"

Das Engagement auf der "Handwerk live" im Rahmen der glasstec bleibe unverändert bestehen. Dort werde Bohle für die Kunden erreichbar sein. Zudem sei eine kleine Präsenz für internationale Industrie- und Handelskunden geplant.

Vorstand Arne Klöfkorn zieht die Messebeteiligungen der Bohle AG für das laufende Jahr zurück. Foto: © Bohle AG
Vorstand Arne Klöfkorn zieht die Messebeteiligungen der Bohle AG für das laufende Jahr zurück. Foto: © Bohle AG

"Wir sehen uns bei der Handwerk live in besonderer Verantwortung gegenüber dem Glaserhandwerk und dieser Verantwortung wollen wir möglichst Rechnung tragen", betont Arne Klöfkorn, Vorstand der Bohle AG, und erläutert den Entschluss, die weitere Messeplanung zurückzustellen.

"Derzeit kann niemand die zukünftige Entwicklung der Corona Pandemie verlässlich vorhersagen. Messen werden aber langfristig vorbereitet und viele Kosten werden schon frühzeitig ausgelöst. Umso enttäuschender ist es dann für alle Beteiligten, Mitarbeiter wie Geschäftspartner, wenn eine Messe kurzfristig, wie zuletzt mehrfach geschehen, abgesagt werden muss."

Entscheidung nach intensivem Abwägen gefällt

In Haan hat man sehr lange intern diskutiert, ob mit den Arbeiten für die wichtigste Leitmesse der Branche nun begonnen wird oder nicht. "Die Messe in Düsseldorf ist alle zwei Jahre das Highlight unseres Messekalenders. Wir investieren einen hohen sechsstelligen Betrag, um unseren Geschäftspartner und Kunden unsere Neuheiten zu präsentieren.

Auch für 2020 haben wir wieder eine Vielzahl an neuen Produkten in der Pipeline, trotzdem haben wir uns nach intensivem Abwägen dafür entschieden, im laufenden Jahr unsere Messeteilnahmen erheblich einzuschränken", so Klöfkorn.

Neben der bisher groß angelegten Präsenz auf der glasstec in Düsseldorf ist damit auch der Ersatztermin für die Fensterbau Frontale, die GlassBuild America in Las Vegas, aber auch ein möglicher Nachholtermin für die ChinaGlass betroffen, sollte es diesen noch in diesem Jahr geben.

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